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Johanneskirche ist eingepackt

Das 100 Jahre alte Gotteshaus bekommt einen neuen Außenputz. Das ist für die Gemeinde eine Herausforderung.

07.10.2017

irche ist eingepackt
Die Johanneskirche aus der Vogelperspektive. Die Gemeinde feierte im vergangenen Jahr den 100. Jahrestag des Gotteshauses. Jetzt wird der Putz komplett erneuert.

© Dietmar Thomas

Döbeln. Die katholische Johanneskirche ist hinter einem Gerüst verschwunden. Die Gemeinde lässt die Kirche sowie das Pfarr- und Gemeindehaus komplett neu verputzen. Der hundert Jahre alte Putz der Kirche hatte vor allem am Turm stark gelitten, wo über viele Jahre ein Weinstock gewachsen war. „Beim Entfernen des Stocks kam einiges an Putz mit herunter“, sagte Pfarrer Andreas Jaster. „Es wurde als sinnvoll erachtet, gleich den gesamten Putz zu erneuern. Bis Ende Dezember soll alles fertig sein. Wir hoffen, dass das Wetter mitspielt.“ Durch Putzproben soll auch der richtige Farbton ermittelt werden. Ein bereits getesteter sandfarbener Ton sei noch etwas zu dunkel gewesen.

Die Kosten in Höhe von 200 000 bis 250 000 Euro wird die Kirchgemeinde komplett selbst tragen. „Wir haben keine Zuschüsse für das Vorhaben bekommen“, so Jaster. Für die Investition werden die Rücklagen der Gemeinde verwendet. „Wir sind auch für Spenden sehr dankbar“, sagte der Pfarrer. Weil Reparaturen an der Kirche in der Vergangenheit mit einem ungeeigneten Betonputz ausgeführt wurden, habe es auch Nässeschäden im Inneren des Gebäudes gegeben, die im Zuge der Arbeiten mit saniert werden sollen. (DA/jh)