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Donnerstag, 17.05.2018

Ja und Nein zu Bauanträgen

Von Anja Wallner

Mehrere Bauanträge hatten die Mitglieder des Bernsdorfer Technischen und des Verwaltungsausschusses in ihrer jüngsten Sitzung auf dem Tisch. Negativ beschieden wurde die Anfrage eines Bauinteressenten, der an der Leippschen Straße in Wiednitz auf einem Grundstück bauen möchte. Jedoch handelt es sich dabei laut Flächennutzungsplan um eine Landwirtschaftsfläche. Kein Bauland – die Sache ist nach Ansicht der Verwaltung nicht genehmigungsfähig. Es sei denn, man legt einen Bebauungsplan drüber.

Ebenfalls an der Leippschen Straße soll ein Einfamilienhaus mit ausgebautem Dach entstehen. Diesmal passte es mit dem Grundstück, und das Haus ist in gleichem Stil beziehungsweise auf gleicher Baulinie mit den Nachbarhäusern geplant. Einstimmig war der Ausschuss für das Vorhaben. Er genehmigte zudem die Bauanträge für ein neues Einfamilienhaus Am Schmelzteichgraben sowie einen Bungalow im Erholungsgebiet Waldbad Bernsdorf.

Die Stematec Umformtechnik darf ihre von einem 1. Antrag bereits genehmigte Lager- und Produktionsstätte im Gewerbegebiet Straßgräbchen erweitern, beschloss der Ausschuss einstimmig. „Schön, dass sie bauen“, bemerkte Bürgermeister Harry Habel (CDU).

Der Ausschuss lässt ferner zu, dass ein Ladengeschäft an der Thälmannstraße in Bernsdorf – in dem Gebäude neben dem „Grünen Wald“ – künftig als Imbiss genutzt werden darf.

Zur Voranfrage eines Bauinteressenten, der an der Bernsdorfer Breitscheidstraße ein Eigenheim errichten will, sagten die Anwesenden mehrheitlich nein. Es handelt sich um ein Grundstück, das bereits mit einem Einfamilienhaus bebaut ist und dass jetzt geteilt werden soll. „Das wäre praktisch Bebauung in zweiter Reihe“, hieß es in der Sitzung. Dies sei bisher nicht gestattet gewesen und sei auch in früheren, ähnlichen Fällen abgelehnt worden. Es gebe in dem Bereich keine Baulinie für Wohnhäuser. „Aber andere freie Baugrundstücke sind in Bernsdorf vorhanden“, so die Empfehlung.