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Dienstag, 30.04.2013

Ist das Tier gesund, freut sich der Mensch

Dass Haustiere des Menschen liebster und treuester Begleiter sind, ist hinlänglich bekannt.

Da sich die Tiere jedoch nicht in gleichem Maße äußern können, ist eine Erkrankung nur anhand eines veränderten Verhaltens oder an deutlich sichtbaren Symptomen zu erkennen. Hierbei ist eine gute Beobachtung und eine schnelle Reaktion des Tierhalters nahezu wörtlich Gold wert. Wartet man zu lange oder versucht es durch kleinere Hausmittel selbst zu kurieren, kann es bereits zu spät sein und eine teure Behandlung unumgänglich werden.

So können Katzen, die vor allem in der Wohnung leben und wenig bis keinen Freigang haben, vergleichsweise häufig eine Blasenentzündung bekommen. Besucht das Tier unverhältnismäßig oft die Toilette, sollte man das Verhalten genauer untersuchen und auf die ausgeschiedene Menge hin überprüfen. Seltsamerweise wird das Ess- und Trinkverhalten des Stubentigers nur selten durch die Erkrankung geändert. Diese Erkrankung ist auf keinen Fall auf die leichte Schulter zu nehmen und erst noch mit kleineren unterschiedlichen Mittelchen zu behandeln, sondern schnellstmöglich zum Arzt zu gehen.

Langwierige Behandlung und Spezialfutter

Vor allem bei kastrierten Katzen ist diese Krankheit nichts Ungewöhnliches. Zumeist entsteht diese durch die Bildung von Harnkristallen, die zunächst die Schleimhaut angreifen können. Die entstehenden Reizungen führen meist zur Entzündung der Blase. Allerdings ist es auch möglich, dass sich die vorhandenen Kristalle bei zu langem Warten miteinander verbinden und die Harnröhre verstopfen. Kann das Tier keinen Urin mehr ablassen, gibt die immer voller werdende Blase Giftstoffe an die Nieren ab, woran das Tier im schlimmsten Fall sterben kann. Ein Entfernen des Harnsteines ist unbedingt notwendig. Diese Operation ist für das Tier mehr als unangenehm und für den Halter kostenintensiv. Nach der erfolgreichen Entfernung des Harnsteines und der Ausschwemmung der Kristalle ist das Tier auf ein spezielles Futter angewiesen, das den pH-Wert des Urins reguliert und eine erneute Kristallbildung verhindern soll. Zumeist entstehen die Kristalle durch eine falsche Ernährung des Tieres. So sollte auch im Vorhinein auf eine getreide- und zuckerfreie Ernährung mit einem hohen Anteil an Frischfutter geachtet werden.

Das Futter, welches im Nachhinein benötigt wird, ist zumeist nur bei dem behandelnden Tierarzt erhältlich. Doch wie es auch Apotheken für Menschen seit geraumer Zeit im Netz gibt, kann man auch Tierarzneimittel und die dazu gehörigen Nahrungsmittel in den entsprechenden Apotheken finden.