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Mittwoch, 29.07.2015

Irritationen auf dem neuen Radweg

Radler können jetzt sicher von Cunewalde bis Löbau rollen. Aber am Ende sind sie ratlos.

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Vor gut einer Woche wurde bei Kleindehsa der letzte Abschnitt des neuen Radwegs von Cunewalde nach Löbau freigegeben. Nun können Radfahrer durchgängig über fast 15 Kilometer auf der ehemaligen Bahntrasse und damit auf einem sicheren Weg abseits der Straße rollen. Doch am Ende sind sie irritiert.

So ging es jetzt Sigrun Jäger aus Putzkau, die den neuen Weg gleich mal ausprobierte. Doch am Ende der Strecke stand sie in Löbau ratlos vor der B-178-Brücke und den Wirtschaftswegen, die dort in verschiedene Richtungen führen. Wohin sie sich nun wenden sollte, um in die Stadt zu kommen, erschloss sich ihr zunächst nicht, schreibt Sigrun Jäger an die SZ. Nach kurzer Orientierung entdeckte sie jedoch das Dach der Raststätte Klose, und fand so den richtigen Weg. Nach einer besseren Ausschilderung fragt sie trotzdem, zumal sie weitere Radler beobachtet hat, die genauso ratlos waren wie sie.

Isabel Siebert vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr bestätigt auf Nachfrage, dass die Beschilderung am Radweg noch nicht vollständig ist. In der ersten Augustwoche sollen nun die noch fehlenden Schilder angebracht werden. Daran, dass auch noch eine ordentliche Anbindung ans Löbauer Stadtgebiet fehlt, werden aber auch die Schilder nichts ändern. Dafür ist die Stadt Löbau zuständig, und die hat dafür vorläufig kein Geld. In den Radweg von Cunewalde nach Löbau wurden in vier Jahren Bauzeit insgesamt rund 3,7 Millionen Euro investiert. (SZ/gw)