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Freitag, 06.10.2017

Investitionsbedarf bei der Feuerwehr

Gerätehäuser sind in die Jahre gekommen und entsprechen nicht mehr den Normen – auch das in Löwenhain.

Von Mandy Schaks

© Symbolfoto: Marko Förster

Löwenhain. Altenberg und seine Feuerwehrgerätehäuser – das ist bei 15 Ortswehren eine schier unendliche Geschichte. Nachdem jetzt die Oberbärenburger Einsatztruppe endlich ein neues Domizil bekommen hat und für die Fürstenauer ein Anbau geplant ist, hoffen nun noch die Löwenhainer auf eine Lösung. Ursprünglich gab es schon einmal den Gedanken, dass sich vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und der Kosten beide Ortswehren zusammentun. Das stieß aber auf wenig Gegenliebe und hätte auch neue Probleme gebracht. Denn die Wehren müssen Fristen einhalten, um im Ernstfall noch rechtzeitig Hilfe leisten zu können. „Nach der Alarmierung sollten wir in neun Minuten vor Ort sein“, erläutert Gemeindewehrleiter Jan Püschel. Dann ist es noch möglich, zum Beispiel jemanden aus einem brennenden Haus zu retten und nach einer Rauchgasvergiftung zu reanimieren. Wenn aber im ländlichen Raum Feuerwehren zusammengelegt würden, kann dieses Zeitfenster zugehen. „Dafür liegen die Ortschaften bei uns zu weit auseinander“, sagt Jan Püschel. Die Fahrtzeiten würden länger, „gerade im Winter, wenn die Straßen glatt sind“. Deshalb wurde der Gedanke verworfen.

Doch die Löwenhainer brauchen dann auch bessere Bedingungen. Ihr Gerätehaus ist in einem schlechten Zustand. Es werden jetzt verschiedene Möglichkeiten geprüft, um mit einem vertretbaren finanziellen Aufwand Abhilfe zu schaffen.