erweiterte Suche
Mittwoch, 04.10.2017

In Kreba-Neudorf waren die Enten los

Die „Tiere“ hielten ihre Begleiter auf Trab. Das lag nicht zuletzt an der Gemeinde.

Von Jost Schmidtchen

Nach dem Start an der Lachegrabenbrücke ging sofort die Post ab.
Nach dem Start an der Lachegrabenbrücke ging sofort die Post ab.

© Jost Schmidtchen

Beim 16. Entenrennen auf Lachegraben und Husnitzka in Kreba-Neudorf gab es gestern gleich mehrere Neuigkeiten. Heidrun Landgraf von der SG Kreba-Neudorf hat nach 15 Jahren die Organisation des Entenrennens in die Hände von Maren Pohlank gelegt, Entenfänger André Ulrich von der Freiwilligen Feuerwehr stand 14 Jahre lang zu den Wettkämpfen bis zum Bauch in der Husnitzka, sein Nachfolger wird Stefan Eichler vom Förderverein der Grundschule „Brüder Grimm“. Das hat zugleich symbolische Bedeutung, denn der neugegründete Förderverein ist erstmals in die Organisation des Entenrennens eingebunden. Übrigens gehen vom Startgeld 50 Cent je Ente an den Förderverein. Gewechselt haben auch die DJs: Harry Schwarz hat den musikalischen Staffelstab auf dem Festplatz am Ziel an Alexander Krause übergeben.

Trotz des miserablen Wetters war die Beteiligung wie immer groß. Alle Enten fanden schon im Voraus einen Besitzer, die sich auf über 200 Preise freuen durften. Die Gemeinde hatte im Vorfeld für beste Rennbedingungen gesorgt, sie ließ die Gräben ausbaggern und die Ufer mähen. Da schwammen die Enten so schnell, dass die Begleiter im Laufschritt mitrennen mussten.