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Donnerstag, 24.09.2015

Hunderte Dresdner folgen AfD-Aufruf

Mehrere Hundert Menschen haben am Donnerstagabend auf einer Kundgebung der rechtskonservativen Alternative für Deutschland (AfD) in Dresden gegen die Asylpolitik der Bundesregierung demonstriert.

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Der AfD-Demozug läuft an der Synagoge vorbei.
Der AfD-Demozug läuft an der Synagoge vorbei.

© Straßengezwitscher

Dresden. Mehrere Hundert Menschen haben am Donnerstagabend auf einer Kundgebung der rechtskonservativen Alternative für Deutschland (AfD) in Dresden gegen die Asylpolitik der Bundesregierung demonstriert. Die Veranstalter sprachen von knapp 1 000 Teilnehmern, die Initiative „Durchgezählt“ kam auf 450 bis 550 Teilnehmer.

Diese Zahlen decken sich mit den Schätzungen der Twitter-Aktivisten von „Straßengezwitscher“. Wie es aus Parteikreisen hieß, hatte man mit rund 2000 Teilnehmern gerechnet.

Nach einem friedlichen Protestzug durch die Innenstadt ergriff die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry das Wort. Sie warf der Bundesregierung unter anderem vor, in der Flüchtlingspolitik die Kontrolle komplett verloren zu haben. Es gehe nun darum, auf der Straße mehr politischen Druck auf die Regierenden zu erzeugen.

Der Generalsekretär der sächsischen AfD, Uwe Wurlitzer, kündigte laut „Straßengezwitscher“ wöchentliche Demonstrationen seiner Partei gegen die aktuelle Asylpolitik ab sofort überall im Freistaat an. (szo mit dpa)

Leser-Kommentare

Insgesamt 5 Kommentare

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  1. Dresdner

    Die Quellen, auf denen der SZ-beitrag beruht (wer ist eigentlich szo mit dpa) klingen ja nicht gerade seriös: Schätzungen der Twitter-Aktivisten von „Straßengezwitscher“ + Initiative „Durchgezählt“.

  2. so was

    Das "unabhängige" Durchgezählt ist wiedermal sehr glaubwürdig.

  3. Jens

    Die AfD wird in den Parlamenten bewusst ignoriert und von den Medien kaum beachtet bzw. bewusst schlecht gemacht. Es bleibt denen ja gar nichts anderes übrig, als auf die Straße zu gehen und auf diese Weise aufzufallen!

  4. Max

    Es ist wohltuend, dass sich wenigstens eine Partei mit konkreten Vorschlägen (von denen man in der Presse aber leider nichts liest) zum aktuellen Asyl-Notstand zu Wort meldet. Während die "Refugee-Welcome-Gutfühler" tanzen/singen (SZ berichtete), macht sich diese Partei wenigstens Gedanken, weil jedem Realisten klar ist, dass das nicht so weitergehen kann.

  5. Silke

    Wenigstens die AfD hat erkannt, dass wir nicht die Welt retten können, ohne selbst unterzugehen. Politik muss sich am Realismus orientieren, nicht an von empathischen Handlungen ausgeschütteten Glückshormonen. Bei über 2 Milliarden Menschen (OECD-Studie), die migrationsbereit sind, ist das von den Blockparteien verbreitet "Wir schaffen das" extrem verantwortungslos. Insofern kann man derartige friedliche Demonstrationen nur begrüßen, auch wenn die Mainstream-Presse das anders sieht.

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