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Donnerstag, 07.12.2017

Hofschneider freut sich auf Neuhaus

Sein erstes Spiel muss Unions neuer Trainer gegen seinen ehemaligen Chef bestreiten. Im Spiel gegen Dynamos braucht Aufstiegsaspirant unbedingt einen Sieg.

Die Rolle als Co-Trainer kennt André Hofschneider schon. Am Samstag ist er nun der Chef - und sein Ex-Chef der Gegner.
Die Rolle als Co-Trainer kennt André Hofschneider schon. Am Samstag ist er nun der Chef - und sein Ex-Chef der Gegner.

© dpa

Dresden. Das Zweitligaspiel des 1. FC Union gegen Dynamo, bei dem der neue Cheftrainer André Hofschneider besonders im Blickpunkt steht, ist mit 22 012 Zuschauern ausverkauft. Das gaben die Berliner bei Hofschneiders erster Pressekonferenz am Donnerstag bekannt.

Am vergangenen Sonntag sei der 47-Jährige von der Vereinsführung gefragt worden, ob er bereit wäre, als Trainer der Profis und Nachfolger von Jens Keller zur Verfügung zu stehen. „Gewisse Angebote sollte man nicht ablehnen. In dem Fall musste ich nicht so lange überlegen, was ich mache“, sagte Hofschneider, verwies auf seine vielen Jahre als Spieler und Trainer im Verein und meinte: „Es gibt genug gute Argumente, Trainer beim 1. FC Union zu werden.“

Änderungen in großen Zügen will Hofschneider vorerst nicht vornehmen, weder in taktischer noch hierarchischer Hinsicht im Mannschaftsgefüge. „Ich wäre schlecht beraten, viele Dinge in so kurzer Vorbereitungszeit zu verändern. Die Mannschaft ist gewisse Dinge und Abläufe gewohnt“, sagte der 47-Jährige. Bis auf die Langzeitverletzten Fabian Schönheim, Michael Parensen und Kenny Prince Redondo stünden alle Akteure zur Verfügung. Auch Mittelfeldspieler Marcel Hartel konnte nach überstandenen Oberschenkelproblemen wieder mittrainieren.

Die Partie gegen Dresden wird nicht nur wegen seiner Premiere als Chef-Coach besonders für ihn: Mit Dynamo-Coach Uwe Neuhaus arbeitete er als Assistent zwischen 2007 und 2014 bei Union zusammen. „Es gab tatsächlich von Uwe Neuhaus eine SMS am Montagabend. Wir haben auch telefoniert und geflachst“, erklärte Hofschneider. „Dass das erste Spiel in dieser Konstellation verläuft, hat auch einen gewissen Charme für mich.“ Um die Aufstiegschancen intakt zu halten, braucht der Tabellenvierte Union nach zuletzt zwei Niederlagen und einem Unentschieden unbedingt einen Sieg. (dpa)

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