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Dienstag, 05.04.2016

Hier werden neue Radwege gebaut

Die Stadt nimmt den Radwegeausbau in Angriff. Schon im Herbst dürfen sich Radfahrer auf neue Wege und Ampeln freuen.

Von Julia Vollmer

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© Symbolbild: dpa

Dresden. Die Stadt baut ihre Radwege in Dresden aus und hat sich dabei einiges vorgenommen. Im Bereich Bürgerwiese/Parkstraße sollen im Herbst zwischen Georgplatz und Lennéplatz die Spuren für Radfahrer erneuert werden. Laut Verwaltung schlägt das mit 985 000 Euro zu Buche.

Ebenfalls neue Radwege sollen im Herbst am Käthe-Kollwitz-Ufer zwischen Goetheallee und Fetscherstraße entstehen. Hier kalkuliert die Stadt mit 215 000 Euro, die eingesetzt werden müssen. Das geht aus einer Anfrage von Grünen-Stadtrat Johannes Lichdi hervor.

Auch die Neustädter Radler dürfen sich freuen, und zwar über eine neue Ampel für Radfahrer und Fußgänger auf der Bautzner Straße in Höhe Glacisstraße/Alaunstraße. Kommen soll diese im Herbst und 300 000 Euro kosten. Für 50 000 Euro will die Stadt im Sommer die Radwege auf der Winterbergstraße zwischen Dobritzer Straße und Marwitz-Straße erneuern.

Der Elberadweg im Bereich Körnerweg soll im Herbst erneuert und die Hochwasserschäden sollen beseitigt werden. Die Verwaltung veranschlagt hierfür 185 000 Euro. Neu wird der Elberadweg auch im Bereich Ostragehege/Rudolf-Harbig-Weg. Im Winter sollen die Bauarbeiten laufen und rund 150 000 Euro kosten.

Die jeweils 3,8 Millionen Euro für den Rad- und Fußwegebau, die aus den Haushalten 2013/14 und 2015/16 vom Stadtrat zur Verfügung gestellt wurden, seien ausschließlich für die „planerische und bauliche Umsetzung entsprechender Bauvorhaben eingesetzt“, so die Stadt.

Leser-Kommentare

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Insgesamt 29 Kommentare

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  1. Noch eine Anmerkung

    Die Erneuerung des Radweges auf der Winterbergstraße kostet 50.000€, auf der Parkstraße soll es das ZWANZIGFACHE kosten?

  2. Felix

    @tom: Das Problem mit Radwegen ist, dass viele davon den Namen nicht verdienen. Aus meiner Sicht werden viel zu viele schlechte Radwege gebaut - das Geld kann man sich sparen. Genauso auch das Geld für die Ampel. Das ist absoluter Käse - kein Radfahrer/Fußgänger wird dort auf Grün warten - dafür müssen dann alle Autofahrer bei einem zusätzlichen Rot warten. Wenn man wirklich etwas für Radfahrer machen möchte, dann würde es schon reichen, wenn man bei/nach Straßensanierungen/-umbauten die Situation für Radfahrer nicht verschlechtert oder die Radfahrer gleich ganz vergisst (z.B. Ausbau S177).

  3. Jürgen

    @6: Hier zeigt sich, dass der Artikel den Sachverhalt nicht korrekt widergibt: Auf der Winterbergstr. handelt es sich vermutlich nur um die aufgemalten Streifen. Auf der Parkstraße soll die gesamte Fahrbahn (auch der Teil für die Kfz) erneuert werden.

  4. Radlerin

    tom: hoffentlich erkennen diese auch die Autofahrer, wenn diese mal wieder darauf geparken, halten, schnell Brötchen holen etc. denn dann kann Radfahrer nicht anders und muss auf die Straße ausweichen. Laut STVO ist es nicht erlaubt den Fußweg zum ausweichen zu nutzen!! Es gibt auf beiden Seiten solche und solche!!!

  5. Martin Ender

    Die Fahrradampel an der Glacisstr. wird vorallem eine Problemampel aufgrund der Vorrangschaltungen für Straßenbahnen. Wartezeiten von 3 bis 4 min für eine kurze Grünphase oder geteilte Grünphasen, jeweils bis zum Gleisbereich erlauben weder zügiges Fahrradfahren noch eine sichere Querung

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