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Donnerstag, 21.10.2010

Heute vor 160 Jahren

Visafreier Reiseverkehr

im Deutschen Bund

Am 21. Oktober 1850 vereinbaren die Mitgliedstaaten des Deutschen Bundes in der Dresdner Konvention die Einführung der Passkarte und damit die Abschaffung der Visumspflicht im innerdeutschen Reiseverkehr. Die Passkarte gilt als Vorläufer des Personalausweises. Das Ausweisdokument besteht im Gegensatz zum Reisepass nur aus einer Seite – sie enthält die Personenbeschreibung des Passkarteninhabers. Die Passkarte ermöglicht den Grenzübertritt innerhalb des Deutschen Bundes ohne besondere Ein- und Ausreisegenehmigungen. Der Ausweis hat eine Gültigkeitsdauer von einem Jahr.

1919 wird im Deutschen Reich das Passgesetz verabschiedet. Die Passkarte wird als Ausweisdokument nicht mehr anerkannt und schließlich durch den Personenausweis ersetzt. (SZ/wkl)