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Freitag, 29.09.2017 Fußball Landesliga

Halbes Dutzend lockt

Großenhain will daheim gegen Glauchau den sechsten Sieg, der Radebeuler BC bei Mitaufsteiger Eutritzsch punkten.

© Symbolfoto: Claudia Hübschmann

Großenhain. Am 7. Spieltag der Fußball-Landesliga erwartet Spitzenreiter Großenhainer FV den VfB Empor Glauchau (14.). Nach fünf Siegen und nur einer Niederlage geht der gastgebende Aufsteiger als klarer Favorit in die Samstagpartie, die um 15 Uhr in der Jahnkampfbahn angepfiffen wird. Auswärts sind die Gäste noch sieglos, holten aber aus drei Partien auf Gegners Plätzen immerhin zwei Remis. Die Großenhainer kassierten ihre letzte Auswärtsniederlage übrigens in der Landesklasse-Saison 2015/16, im Mai des Vorjahres beim SV Wesenitztal (2:3). Komplett ungeschlagen blieben sie in der Vorsaison, in der laufenden Meisterschaft ging nur das Derby gegen die BSG Stahl Riesa zu Hause mit 2:3 verloren.

„Wir haben in den ersten Spielen bestätigt bekommen, dass wir in dieser Liga in fast allen Belangen mithalten können. Jedes Spiel verlangt aber höchste Motivation und Einstellung, ansonsten kann man sehr schnell unter die Räder kommen“, resümiert GFV-Coach Andreas Jachmann. „Alle Spiele waren bisher eng und teilweise haben kleine Dinge den entscheidenden Vorteil für uns gebracht. Wir sind deshalb realistisch genug, um zu wissen, dass wir trotz Tabellenführung die Liga nicht beherrschen. Es gibt also keinen Grund abzuheben oder im Training nachzulassen.“

Der Radebeuler BC rangiert mit acht Zählern auf dem 10. Tabellenplatz und gastiert am Samstag zum Aufsteigerduell beim SV Lipsia 93 Eutritzsch (8.), der einen Zähler mehr auf dem Konto hat. Lipsia gewann seine drei Heimspiele, bei 10:5 Toren. RBC-Trainer Matthias Müller muss u. a. auf die Stammkräfte Willi Richter, Felix Helm (beide verletzt) und Benno Töppel, der sich auf Hochzeitsreise befindet, verzichten. Die Eutritzscher, trainiert vom erst 29 Jahre alten Arvid Schröpfer, sehen sich selbst als gallisches Dorf der Sachsenliga. „Ich vermute, wir sind das Team mit dem kleinsten Etat“, so Schröpfer. „Bei uns bekommt kein einziger Spieler eine Aufwandsentschädigung.“ (js)