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Freitag, 15.12.2017

Grundstücke werden knapp

In der Stadt wird an allen Ecken gebaut. Kommunale Flächen sind jedoch rar. Nächstes Jahr soll sich das wieder ändern. Etwas.

Von Heike Sabel

© Symbolbild/dpa

Heidenau. Alle bauen und die Stadt muss zugucken. Im Unterschied zum Beispiel zu Pirna kann die Stadt Heidenau kaum noch Häuslebauern Grundstücke verkaufen. Eine städtische Fläche gibt es noch an der Bachstraße. Hier jedoch ist die weitere Vermarktung vorerst gestoppt, da es sich um Überschwemmungsgebiet handelt. Zwei Grundstücke werden derzeit zum Verkauf angeboten. Es handelt sich bei der Körnerstraße 6 und dem Niederhof 2 aber um bebaute. Auf der Körnerstraße steht derzeit eine Gartenlaube bzw. Schuppen. Weitere Grundstücke will die Stadt nach einigen Verkäufen in den vergangenen Monaten derzeit nicht veräußern.

Nächstes Jahr haben Bauwillige wieder eine Chance. Dann nämlich soll die Vermarktung des Wohngebietes Mühlgraben beginnen. Möglich wäre in diesem Bereich die Bebauung mit elf Gebäuden. Im Februar/März soll der Stadtrat zunächst über den Verkauf entscheiden, sagt die stellvertretende Bürgermeister Marion Franz.

Bei der Planung des Wohngebietes war Heidenau schon vor über zwei Jahren auf ein Problem gestoßen. Es war bei der Baugrunduntersuchung festgestellt worden, dass in der Erde Stoffe liegen, die nicht wiederverwendet werden dürfen, sondern entsorgt werden müssen. Das kostete zusätzlich Zeit und Geld. Bei der Gelegenheit wurde auch der Baugrund verbessert. Das wiederum ist erforderlich, damit er Straße und Häuser trägt. Inzwischen ist bereits die Erschließungsstraße gebaut worden.