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Grüngold AG: Peter Lewinsky über Grüne Investments

Als Alternative zu Geldanlagen wie Aktien, Wertpapieren und Fonds hat sich über das letzte Jahrzehnt die Investition in Biogasanlagen herausgebildet.

04.09.2017

AG: Peter Lewinsky über Grüne Investments

Erneuerbare Energien und die entsprechenden Anlagen sind durch Förderung und die laufende Energiewende profitabel; Biogasanlagen sind dabei Vorzeigemodelle, weil sie weder von Wind noch von der Sonnenstrahlung abhängig sind, sondern bedarfsabhängig eingesetzt werden können und neben Strom auch als Alternative zu Öl und Gas Wärme liefern. Für ein Gespräch zum Thema ökologische Investments stand uns der Vorstand der Grüngold AG, Peter Lewinsky, zur Verfügung.

Ökologisches Investieren in deutsche Biogasanlagen

Anlagen zur Gewinnung von Solarenergie und Windkraftanlagen haben den Vorteil, dass sie bei regelmäßiger Wartung im Grunde eigenständig funktionieren. Das aber nur, wenn die natürlichen Energielieferanten entsprechend verfügbar sind. Der Vorteil von Biogasanlagen besteht u.a. darin, dass die Produktion und Aufbereitung von Methangas unabhängiger von Natureinflüssen garantiert werden kann. Zudem sorgt in Deutschland produziertes Biogas dafür, dass das Land von Gas- und Öl-Lieferungen aus anderen Staaten unabhängiger wird. Der kombinierte Vorteil von Biogas liegt dabei in der steuerbaren Verwendung für Strom- und Wärmeproduktion; je nach Bedarf.

Anlagen für die Produktion und Aufbereitung von Biomethan werden dadurch immer populärer, auch und vor allem als Investitionsobjekte. Durch den lokalen Bezug und die Anschaulichkeit der Investition ist die Biogasgewinnung zudem eine greifbare Alternative zu bisher populären Geldanlagen wie Fonds, Aktien, Wertpapieren, Währungen und Co. geworden. Dass der Bereich für Anleger immer erfolgreicher wird und wächst, zeigen auch aktuelle Zahlen zur Umweltfreundlichkeit dieser Investitionsmöglichkeiten. Denn 2017 kann durch den Methan-Einsatz bereits die energetische CO2-Emission von rund 1,6 Millionen Deutschen ausgeglichen werden.

Peter Lewinsky von der Grüngold AG im Gespräch

Peter Lewinsky ist Vorstand bei der Grüngold AG aus Weilheim. Die Grüngold AG hat sich auf den Erwerb, die Betreibung von Biogasanlagen und die Gewinnung von Anlegern hinsichtlich Biogasanlagen als Investitionsobjekte spezialisiert. Dabei bekommen Anleger für ihr Investment in dem Bereich Biogasanlagen eine festgelegte Laufzeit und attraktive Renditen. Um mehr über diese ökologischen Investitionen zu erfahren, haben wir mit Peter Lewinsky, dem Vorstand der Grüngold AG, gesprochen.

Redaktion: Herr Lewinsky, bitte erklären Sie kurz: Warum sollten Anleger in Biogasanlagen investieren?

Peter Lewinsky: Biogasanlagen, vor allem bereits profitabel operierende, sind optimale Investitionsobjekte und das nicht nur in ökonomischer, sondern auch in ökologischer Sicht. Biogas liefert nicht nur Strom wie Solar- oder Windkraftanlagen, sondern ersetzt auch fossile Energieträger wie Gas und Öl. Diese müssen zudem importiert werden, was Deutschland bei der Energie- bzw. Wärmegewinnung von anderen Staaten abhängig macht - und damit alle Bürger des Landes. Durch lokale Biogasanlagen der Grüngold AG, schaffen wir nicht nur ethisch korrekte Anlagemöglichkeiten, sondern auch umweltschonende und verlässliche Energie- und Wärmequellen.

Redaktion: Danke für diesen Überblick. Welche Renditen können Investoren aus diesen ökologischen Anlagegeschäften erzielen?

Peter Lewinsky: Derzeit bieten wir Investoren, die Gewinnungsanlagen für CO2-neutrales Biomethan unterstützen wollen, zwei Modelle für ihre Geldanlage. Einmal können sie eine dreijährige Festzinsanlage tätigen und über diesen Zeitraum 5% per annum erzielen. Zum anderen gibt es die Möglichkeit, eine flexible Laufzeit mit bis zu acht Jahren und steigendem Zinssatz zu wählen. Die Mindestzeichnungssumme für die Geldanlage liegt bei 10.000 Euro.

Redaktion: Das klingt nach einem profitablen Zugewinn. Doch wie steht es um die Grüngold AG selbst, warum sollten Anleger sich an diese wenden?

Peter Lewinsky: Wir kooperieren mit einer erfahrenen Anlageherstellerin, die mit ihrem langjährigen Know-how alle abzudeckenden Bereiche der Biogasanlagen überblickt und den Betrieb steuert. Dass die Investitionen gezielt und effizient sowie gewinnbringend für alle Seiten angelegt werden, ist auch durch langfristige Verträge mit soliden Abnehmern von Gas und Strom als auch von regionalen Zulieferanten von Substraten damit garantiert. Zudem verfügt das Management der Grüngold AG über umfangreiche Erfahrungen im Bereich von erneuerbaren Energien. Nicht zuletzt haben wir erst im August 2017 eine betriebliche Einschätzung von CHECK erhalten, bei der die Betreiberqualität mit AA+ (sehr gut), die Mittelverwendungskontrolle mit BBB+ (überdurchschnittlich) und auch weitere Bereiche über dem Durchschnitt bewertet wurden. Die Gesamtwertung der Grüngold AG beläuft sich im Ergebnis auf A (gut).

Im CHECK-Rating wurde dabei neben der langjährigen Erfahrung, der Anlagenunterstützung, der transparenten Angebote und Leistungen sowie weiteren Punkten auch die Rentabilität für Anleger positiv hervorgehoben. So ergab die Analyse, dass die achtjährige Laufzeit einer Anlage in ihrer Standardvariante finanzielle Gesamtrückflüsse von 146,56% des vom Anleger gegebenen Kapitals erzeugt. Auch wurde als Vorteil genannt, dass Biogas zukunftsträchtig als optimale Alternative für Öl und Gas sowie auch für Energiequellen, die abhängig von Wind und Wetter sind, dient. Die Grüngold AG bietet also ökologische Investitionen mit Weitblick sowie eine geprüfte Rentabilität.

Redaktion: Vielen Dank, Herr Lewinsky, für die umfangreichen Einblicke in die einzelnen Bereiche Ihres Unternehmens- und Investitionskonzepts.

Peter Lewinsky: Sehr gern. Falls Ihre Leser weitere Fragen haben, empfehle ich den Besuch unserer Website von Grüngold AG, auf der es Informationen und Broschüren mit weiterem, aufschlussreichem Material gibt.