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Donnerstag, 14.12.2017

Große Spende für Kirchensaal

Mit einem wichtigen Scheck besuchen Vertreter der Sparkasse am Mittwoch Herrnhut und die Brüdergemeine.

Blick in den Kirchensaal mit Schwesternempore vor seiner Zerstörung 1945.
Blick in den Kirchensaal mit Schwesternempore vor seiner Zerstörung 1945.

© Archivfoto: Herrnhuter Brüdergemeine

Herrnhut. Vier Tage vor Weihnachten kann sich die Evangelische Brüdergemeine über ein großes Geschenk freuen: Für die Sanierung des Kirchensaals werden die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien eine große Summe spenden. Wie die Vorsteherin der Brüdergemeine in Herrnhut, Andrea Kretschmar, mitteilte, sei der Antrag aus Herrnhut ausgewählt worden. Wie hoch die Summe genau ist, soll erst am kommenden Mittwoch verraten werden, heißt es. Nach SZ-Informationen soll es sich bei der Spende um eine fünf- bis sechsstellige Summe handeln.

Konkret soll das Geld eingesetzt werden, um die Schwesterempore im ersten Stock und die Lamperie, die den Raum vor den Fenstern abteilte, zu erneuern. Sie waren in den 50ern nicht wieder errichtet worden und sollen nun – als historische Reminiszenz wieder neu entstehen. Bis zum 300. Stadtjubiläum im Jahr 2022 soll der Kirchensaal inklusive Orgel saniert und teilweise modernisiert sein. Dafür setzt sich auch ein extra gegründeter Verein der Freunde und Förderer des Herrnhuter Kirchensaals ein. Insgesamt müssen 2,4 Millionen Euro zusammenkommen, um die Pläne zu stemmen. Dafür bewerben sich die Herrnhuter nicht nur bei verschiedenen Programmen, sondern werben weltweit um Spenden in den Gemeinden. (SZ/abl)