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Sonntag, 15.04.2018

Gröditz gelingt die Revanche im Derby

Erleichterung beim Gröditzer FV: Mit dem 3:2 im Derby gegen TuS Weinböhla konnten die Gastgeber einen wichtigen Sieg erzielen. Nach wie vor ist für den FVG ein Podestplatz möglich. TuS bleibt Neunter der Tabelle. Foto: privat
Erleichterung beim Gröditzer FV: Mit dem 3:2 im Derby gegen TuS Weinböhla konnten die Gastgeber einen wichtigen Sieg erzielen. Nach wie vor ist für den FVG ein Podestplatz möglich. TuS bleibt Neunter der Tabelle. Foto: privat

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Gröditz. Spiel gedreht, drei Punkte eingefahren. Der FV Gröditz hat am Sonnabend das Lokalderby gegen TuS Weinböhla mit 3:2 gewonnen.

Das Hinspiel hatte der FVG äußerst unglücklich mit 1:2 in Weinböhla verloren und wollte sich nun auf heimischem Rasen sportlich revanchieren. Gröditz begann in den ersten 15 Minuten konzentriert und bestimmte das Spiel. Schnell wurde nach vorn gespielt und einige gute Tormöglichkeiten herausgespielt. Nach und nach schlichen sich aber immer mehr Fehler ein. Durch einfache Ballverluste oder Abspielfehler verlor der FVG seine Linie. Weinböhla wurde immer gefährlicher, tauchte des Öfteren vor dem FVG-Tor auf. Dann aber doch der Führungstreffer der Gastgeber: Nach einer kurzen Ecke ging Tim Zeller in den Strafraum. Sein Schuss wurde noch abgewehrt, doch den Nachschuss nutzte Tom Nehrig in der 35. Minute zum 1:0. Mit der Führung im Rücken dachte man, dass nun die Sicherheit ins Spiel zurückkehrt. Doch Weinböhla drückte Gröditz mehr und mehr in die eigene Hälfte und erzielte kurz vor der Halbzeit den völlig verdienten 1:1-Ausgleich.

Nach der Pause spielte der Gast mit Windunterstützung und Sonne im Rücken. TuS ginge vorne drauf in der 55. Spielminute mit 2:1 in Führung. Ein unnötiger Rückpass in den Strafraum wurde zu kurz gespielt, Maximilian Schirmer nutzte den Fehler konsequent aus. Nach dem Rückstand legte der FVG den Schalter um. Ein klares Handspiel im Strafraum ahndete der Schiedsrichter und gab Strafstoß, den Tom Nehrig sicher verwandelte (67.).

Jetzt dominierten die Gröditzer klar. Nach einem starken Pass von Lucas Rost acht Minuten vor Abpfiff in den Strafraum auf Stefan Minge, der den Torwart mit einem sehenswerten Heber überlistete, gingen sie mit 3:2 in Führung. Weitere gute Chancen wurden dann allerdings nicht genutzt, um ein weiteres vorentscheidendes Tor zu erzielen.

Trainer Rico Kaiser: „In diesem Spiel hat man gesehen, dass man nur als Mannschaft solche Spiele gewinnt. Es gab aber auch Phasen, wo wir das Spiel durch unnötige Fehler aus der Hand gegeben haben. Da müssen wir auch positiver miteinander umgehen, ansonsten kann man so ein Spiel auch durchaus verlieren.“ (kh)