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Montag, 02.11.2015

Google auch ohne Zustimmung zu neuen Datenschutzregeln nutzen

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Zustimmung zum Umgang mit persönlichen Daten will Google von seinen Nutzern. Doch es gibt Alternativen zum Klick auf den blauen Schalter.
Zustimmung zum Umgang mit persönlichen Daten will Google von seinen Nutzern. Doch es gibt Alternativen zum Klick auf den blauen Schalter.

© dpa

Düsseldorf. Schnelle Klicks auf blaue Schaltflächen mit der Aufschrift „Ich stimme zu“ sind selten eine gute Idee. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (vznrw) warnt daher auch vor einer allzu schnellen Zustimmung zu Googles „Hinweise zum Datenschutz“, die viele Nutzer seit einigen Tagen vor Gebrauch der Suchmaschine eingeblendet bekommen. Einige Passagen darin lassen den Verbraucherschützern „die Haare zu Berge stehen“. Ohne Zustimmung lässt sich Google zwar nicht mehr nutzen, die Suchergebnisse des Internetriesen bekommt man aber auch auf anderem Weg.

Die Verbraucherschützer raten zur Nutzung von alternativen Suchmaschinen, die weniger oder keine Daten über ihre Nutzer sammeln. Einige von ihnen nutzen sogar Googles Suchindex, leiten die Anfragen ihrer Nutzer aber anonymisiert an die Server des US-Unternehmens weiter. Ein Beispiel dafür sind die niederländischen Suchmaschinen Startpage und Ixquick. Während Startpage eine Art anonymer Zugang zu Google ist, nutzt die Meta-Suchmaschine Ixquick auch Suchdaten weiterer Anbieter und bezieht sie in ihre Ergebnisse mit ein. Dabei speichern beide Dienste weder die IP-Adresse der Nutzer, noch werden Suchbegriffe oder andere Daten erhoben oder an Dritte weitergeleitet.

Weitere anonyme Suchalternativen sind DuckDuckGo aus den USA, MetaGer aus Deutschland oder Qwant aus Frankreich, die ebenfalls mit strengem Datenschutz werben, aber eigene Suchtechnik verwenden. Die Bedienung dieser Suchmaschinen funktioniert genau wie eine Suche über Google. Nur die Ergebnislisten sehen etwas anders aus, gelegentlich folgt die Sortierung der Ergebnisse auch einer anderen Systematik. (dpa)

Leser-Kommentare

Insgesamt 1 Kommentar

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  1. Komm

    Etwas qualifizierter als „die Haare zu Berge stehen“ wäre schon ganz schön, oder ist das hier wieder nur Meinungsmache ohne Hintergrund?

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