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Freitag, 08.12.2017

Gemeinde löst Gesellschaft auf

Die Entwicklungsgesellschaft wird aufgelöst, weil die Betätigungsfelder fehlen und die Steuerbelastung steigt.

Symbolfoto
Symbolfoto

© Claudia Hübschmann

Klipphausen. Auf seiner Dezembersitzung am Dienstagabend hat der Rat von Klipphausen die Auflösung der gemeindeeigenen Kommunalentwicklungsgesellschaft zum 1. Januar 2018 beschlossen. „Wir haben mit der Gesellschaft sehr viel entwickelt, aber sie nützt uns nun nichts mehr, sie bringt uns nur steuerliche Nachteile“, erklärte Bürgermeister Gerold Mann (parteilos). Die Gesellschaft hat u. a. in Sachsdorfe die Schule, die Kita und den Sportplatz gebaut und in Hühndorf ein Wohngebiet erschlossen. Allerdings seien nun die Betätigungsfelder weggebrochen. Zudem bringt die Gesellschaft der Gemeinde eine jährliche Steuerbelastung von 55 000 Euro, die in der Zukunft stark steigen würde.

„Wir haben überprüfen lassen, ob wir mit dieser Gesellschaft den Breitbandausbau in der Gemeinde machen können“, so Gerold Mann. „Aber das ist nicht möglich.“ Für die gesamte Abwicklung der Liquidation hat die Gemeinde drei Jahre Zeit und kann die daraus entstehenden finanziellen Belastungen entsprechend in den Haushalt einstellen. Liquidator wird Bürgermeister Mann sein, der sich Unterstützung von einem Anwaltsbüro holt. (SZ/ul)