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Dienstag, 05.02.2013

Geld sparen durch Preisvergleiche

Es geht seit Monaten durch die Medien: die Strompreise werden erhöht und Experten raten hier zu einem Anbieterwechsel. Immer mehr Menschen trauen sich und vergleichen Preise und Leistungen verschiedener Stromanbieter. Aber warum eigentlich nur beim Strom?

Flickr.com BY-SA © cspannagel
Flickr.com BY-SA © cspannagel

Es geht seit Monaten durch die Medien: die Strompreise werden erhöht und Experten raten hier zu einem Anbieterwechsel. Immer mehr Menschen trauen sich und vergleichen Preise und Leistungen verschiedener Stromanbieter. Aber warum eigentlich nur beim Strom?

Angebot und Nachfrage

Noch nie gab es in den einzelnen Branchen so viele Anbieter und so einen großen Konkurrenzkampf um Kunden, wie heute. Handytarife schießen regelrecht wie Pilze aus dem Boden, Discounter und Einzelhändler unterbieten sich gegenseitig immer wieder mit Tiefstpreisen, das Netz der Stromanbieter wird immer schwieriger überschaubar und selbst bei den Banken steigt kaum noch jemand durch.

Das ist aber nicht nur verwirrend, sondern für den Kunden - sofern er es zu nutzen weiß - sehr von Vorteil. Ein gesunder Wettbewerb ohne Monopolisten sorgt für eine deutlich flexiblere und kundenfreundliche Preisgestaltung und auch das, was man für sein Geld bekommt, wird immer attraktiver.

Teilweise kann man sogar beim vermeintlich teureren Wunschanbieter noch einen Nachlass raushandeln, wenn dem Kunden die Preise der Konkurrenz nicht nur bekannt sind, sondern er sich auch traut, dieses Wissen in Verhandlungen preis zu geben und einzusetzen.

Wichtig ist hier nur, dass die Kunden die Vergleichsmöglichkeiten, die sich ihnen heute bieten, auch nutzen. So bestimmen sie selbst aktiv den Wettbewerb und damit das Preis-Leistungsverhältnis mit!

Preisvergleich - aber wie?

Zuerst einmal gilt: keine Angst! Auch wenn es noch so unüberschaubar aussieht, es gibt Hilfsmittel, die einem die Suche nach dem passenden Anbieter für das eigene Anliegen erleichtern.

Am Anfang kommt die Frage, was man eigentlich will: Was ist bei einem Handytarif für einen selbst wichtig? Welche Kriterien gibt es für einen Stromanbieter, auf die man Wert legt? Was sollte mein neues Bankkonto beinhalten?

Hierzu sollte man sich als Kunde ein wenig Zeit nehmen und das gilt auch für die Preisrecherche selbst. Schließlich möchte man auf Dauer Geld sparen und nicht einem verlockendem Angebot erliegen, dass sich auf Dauer als unpassend herausstellen könnte …

Nun geht es an die Suche. Und schon hier bieten sich dem Verbraucher verschiedene Möglichkeiten: Neben der klassischen manuellen Suche in Zeitungen oder durch Nachfragen bei verschiedenen Anbietern ist die Suche über Preisvergleichsportale im Internet die häufigste und meist auch ausführlichste Variante.

Viele PC Anwender scheuen vor Preisvergleichsportalen zurück, weil sie an deren Seriosität zweifeln. Bei der Vielzahl der Anbieter gibt es da auch mit Sicherheit das ein oder andere schwarze Schaf und nicht jede Preissuchmaschine ist auch für jedes Suchanliegen geeignet, da sich einige der Portale spezialisiert haben.

Wobei kann man Geld sparen?

Hier sind weder den Möglichkeiten, noch der Fantasie Grenzen gesetzt. Geld sparen geht wirklich bei fast allem. Sei es der neue MP3 Player für den Nachwuchs, der Flachbildfernseher fürs heimische Wohnzimmer, sogar das Hundefutter für den vierbeinigen Liebling oder jede Art von Verträgen für Versicherungen, Handys und vieles mehr - eine deutliche Ersparnis ist fast überall drin!

Gerade bei Verträgen wird meist sogar ein bequemer Wechselservice angeboten, der den Anbieterwechsel bequem und kinderleicht macht. Hier übernimmt der neue Anbieter die Kündigung beim Bisherigen und ein nahtloser Wechsel ist so problemlos möglich.

Eine noch recht unbekannte und viel zu selten genutzte Möglichkeit ist auch der Online Vergleich und Wechsel der Bank. Auch hier lässt sich nicht nur jede Menge Geld sparen, sondern es ist ein Einfaches, das eigene Konto haargenau auf die persönlichen Bedürfnisse abzustimmen.

War es noch vor einigen Jahrzehnten so, dass der persönliche Service in der Hausbank ein Kriterium für die Kundentreue war, so ist es heutzutage immer seltener, dass man seinen Bankberater - sofern überhaupt noch ein persönlicher Berater für den Kunden zuständig ist - kennt. Anonyme Automaten und Online Banking ersetzen einen Großteil der Mitarbeiter und gerade im Bereich des Girokontos wird die bequeme Lösung vom heimischen PC immer mehr genutzt.

Schaut man sich ein Kontovergleich Beispielsweise im Internet an, so sieht man, dass die DAB-Bank einen Dispo-Zins von 6,95% hat während die Postbank einen Zins 12,30% hat. Es gibt sogar banken wie die 1822 Direktbank 100Euro Startguthaben hat. Ein Vergleich kann sich also lohnen.