erweiterte Suche
Freitag, 29.09.2017

Gehweg wird in drei Abschnitten saniert

Die Straße des Friedens ist jetzt wegen Bauarbeiten eine Einbahnstraße. Die Arbeiten dauern bis zum 20. Oktober.

Von Sylvia Jentzsch

Konrad Günther (links) und Mario Karnatz von der Firma Straßen- und Tiefbau Estler beim Gehwegbau an der Straße des Friedens in Hartha.
Konrad Günther (links) und Mario Karnatz von der Firma Straßen- und Tiefbau Estler beim Gehwegbau an der Straße des Friedens in Hartha.

© Dietmar Thomas

Hartha. Ein Teil des Fußweges an der Straße des Friedens hat schon neue Borde und die Mitarbeiter der Firma Straßen- und Tiefbau Estler haben bereits einen Großteil der Betonpflastersteine in diesem Bereich verlegt. Wegen der Bauarbeiten ist ein Teil der Straße zur Einbahnstraße geworden. Von der Döbelner Straße aus kommt man nur bis zum Wirtschaftsweg der Wohnungsgenossenschaft Hartha. Dann steht eine Vollsperrscheibe.

Tragschicht muss stabilisiert werden

„Der Gehweg wird in drei Abschnitten in Ordnung gebracht“, so Bauamtsleiter Ronald Fischer. Zunächst wird im Bereich zwischen dem Wirtschaftsweg und der Einfahrt zur Seniorenresidenz gepflastert. „Zuvor musste die Tragschicht, das heißt das Kiesgemisch unter den Steinen, stabilisiert werden. „Das war so nicht geplant. Nachdem die alten Betonplatten herausgenommen wurden, stellten wir fest, dass der Untergrund an vielen Stellen nicht tragfähig ist“, sagte der Bauamtsleiter.

Der zweiter Bauabschnitt beginnt an der Einfahrt zur Seniorenresidenz und endet an der Zufahrt zum Einkaufsmarkt. „Für diesen Bereich hat der Baubetrieb nur ein bestimmtes Zeitfenster, da sich hier die Ladestraße für den Markt befindet“, sagte der Bauamtsleiter. Der dritte Abschnitt ist der von der Zufahrt in Richtung Nordstraße. „Der Parkplatz ist zu jeder Zeit über zu erreichen“, so der Bauamtsleiter. Bis zum 20, Oktober soll der Gehweg fertig sein.

Im Zuge der Bauarbeiten soll versucht werden, das Gefälle des Weges etwas zu entschärfen. Der Gehweg hat zwischen der Einfahrt zur Seniorenresidenz und auf Höhe des Blumenladens keinen waagerecht verlaufenden Belag, nicht einmal in einer gewissen Breite sowie unterschiedliche Beläge. Er gleicht einer Berg- und Talbahn.

Das bemängelten vor allem Senioren, die mit dem Rollator oder dem Rollstuhl unterwegs sind (DA berichtete). Auf das Problem aufmerksam machte im Vorfeld der Bauarbeiten Klaus Hummitzsch, Vorsitzender der Ortsgruppe Leisnig des Sozialverbandes VdK, der auch für Hartha zuständig ist. Welche Schwierigkeiten es beim Benutzen des Weges im Bereich zwischen Einkaufsmarkt und Wirtschaftsweg gibt, wird deutlich, wenn man die Dinge wie Klaus Hummitzsch aus Sicht von Menschen mit einer Behinderung oder von Eltern mit Kinderwagen sieht.

Kaum Änderungen möglich

„An der Geländesituation entlang der Straße des Friedens kann kaum etwas geändert werden. Es ist nicht möglich, das Gelände des Parkplatzes oder der Lieferschleuse anzuheben oder den Straßenkörper abzusenken, um eine andere, bessere Geländesituation zu bekommen“, so Fischer. Deshalb werde im Bestand gebaut und versucht, die derzeitigen Gefälle etwas zu entschärfen. Klar ist, dass das nicht dazu führen kann, die Situation die Neigungen betreffend, gänzlich zu normalisieren. „Wir müssen darauf achten, dass die Zufahrten so gebaut werden, das die Fahrzeuge nicht aufsitzen“, sagte Ronald Fischer.