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Samstag, 16.01.2016

Geheimnis ums Palais Riesch

So könnten die Fassaden einmal aussehen.
So könnten die Fassaden einmal aussehen.

© Arte4D/GHND e.V.

Ein gutes Gefühl haben die Mitglieder nach der Jurysitzung zur Gestaltung der Fassaden an der Rampischen Straße. Aber sie haben bis zur Informations- veranstaltung am 28. Januar Stillschweigen vereinbart.

Diese Nachrichtensperre macht Torsten Kulke von der Gesellschaft historischer Neumarkt unsicher. „Dies widerspricht allen bisherigen Ankündigungen des Investors und der Stadt, einer unmittelbaren breiten Bürgerbeteiligung zum Palais Riesch“, sagt er und fordert, dass die Nachrichtensperre aufgehoben wird. Die Sitzung der Gestaltungskommission am 14. Januar hat nur empfehlenden Charakter. Da die CG-Gruppe ihre Pläne am 27. Januar im Bauausschuss präsentieren will, befürchtet Kulke, dass das politische Gremium entscheiden soll. Damit hätte die Bürgerinformation nur eine Alibifunktion. Die Neumarkt-Gesellschaft betrachtet das Palais Riesch als Teil des Palais Hoym. Deshalb müsse wenigstens die Fassade originalgetreu wiedererrichtet werden. (SZ/kle)