Donnerstag, 13.12.2012

Gefesselter Mann aus brennender Werkstatt befreit

Einen Horror-Überfall hat ein Mann in Wuppertal überlebt: Die Feuerwehr befreite den gefesselten 45-Jährigen aus einer brennenden Autowerkstatt. Nur durch Zufall hatten Zeugen am Donnerstagabend die Hilferufe und Rauch aus dem Gebäude bemerkt und sofort die Retter angerufen. Foto: Holger Battefeld/dpa
Einen Horror-Überfall hat ein Mann in Wuppertal überlebt: Die Feuerwehr befreite den gefesselten 45-Jährigen aus einer brennenden Autowerkstatt. Nur durch Zufall hatten Zeugen am Donnerstagabend die Hilferufe und Rauch aus dem Gebäude bemerkt und sofort die Retter angerufen. Foto: Holger Battefeld/dpa

Wuppertal. Einen brutalen Überfall hat ein Mann in Wuppertal dank aufmerksamer Zeugen knapp überlebt: In letzter Minute konnte die Feuerwehr den gefesselten 45-Jährigen aus seiner brennenden Autowerkstatt retten. Die Zeugen hatten am Mittwochabend Hilferufe gehört und Rauch aus dem Gebäude aufsteigen sehen und sofort die Retter gerufen. Nachdem die Feuerwehr das Tor aufgebrochen hatte, konnte der 45-Jährige aus den Flammen geholt werden.

Nach Polizeiangaben sagte der Inhaber der Werkstatt, er sei von vier maskierten Männern überfallen und gefesselt worden. Dann hätten die Täter die Werkstatt angezündet und von außen abgeschlossen. Eine zehnköpfige Sonderkommission der Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes.

Nach Auskunft der Ermittler vom Donnerstag ist das Motiv völlig unklar. Der Mann hielt sich allein in der Werkstatt auf. Einen fremdenfeindlichen Hintergrund schloss Staatsanwalt Heribert Kaune-Gebhardt nach einer erster Aussage des Opfers aus. Der 45-Jährige wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, sei aber nicht in Lebensgefahr. (dpa)