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Mittwoch, 08.10.2014

Frische Farbe fürs Blaue Wunder

Eine Vollsperrung der Loschwitzer Brücke für Autos - wie kürzlich von Schriftsteller Uwe Tellkamp angeregt - wird wohl Zukunftsmusik bleiben. Ein nicht nur mit Farbe aufgehübschtes Äußeres aber steht ins Haus. Nur ein wenig gedulden müssen sich die Dresdner noch.

Das Blaue Wunder zwischen Blasewitz und Loschwitz überspannt mit 3.800 Tonnen Stahl die Elbe.
Das Blaue Wunder zwischen Blasewitz und Loschwitz überspannt mit 3.800 Tonnen Stahl die Elbe.

© Marco Klinger

Dresden. Die Stadt will die Loschwitzer Brücke, das sogenannte Blaue Wunder, fit für die Zukunft machen. Im kommenden Jahr will sie die Holzbohlen des elbaufwärts liegenden Fußwegs und auch die dortigen Geländer erneuern.

In den beiden darauffolgenden Jahren soll das Blaue Wunder frische Farbe bekommen. Wegen Geldmangels ist das Streichen schon um zwei Jahre verschoben worden.

Das Bauwerk war zuletzt in den Fokus der Öffentlichkeit geraten, weil Schriftsteller Uwe Tellkamp eine Vollsperrung der Elbquerung für Autos vorgeschlagen hatte. „Das sind alles ungelegte Eier“, sagt der Leiter des städtischen Straßen- und Tiefbauamtes, Reinhard Koettnitz, dazu. Er geht davon aus, dass die 1893 errichtete Loschwitzer Brücke noch ein jahrzehntelanges Leben vor sich hat. (SZ/win)

Den ausführlichen Elbebrücken-Check der Sächsischen Zeitung finden Sie hier im zahlungspflichtigen Bereich von SZ-Online.

Das Buch: „Dresdner Brücken“, 152 Seiten, 14,90 Euro, versandkostenfreie Bestellung: Tel. 48641827, www.editionsz.de

Die Verlosung: Wir verlosen drei Exemplare des Buches. Senden Sie dazu bis zum 9. Oktober, 12 Uhr , eine E-Mail mit dem Betreff „Brückenbuch“ an sz.online@dd-v.de. Viel Glück!

Die Lesung: Am 27. Oktober, 19 Uhr, liest Autor Peter Hilbert im Dresdner Haus der Presse aus seinem Buch „Dresdner Brücken“. Tickets zu 3 Euro unter Tel. 48642306.

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