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Montag, 07.01.2013

Friedrich: 50.000 Stellen in Bundesregierung abgebaut

Berlin. Innerhalb der Bundesregierung sind nach Angaben von Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) seit 1989 rund 50.000 Stellen eingespart worden. Der Stellenabbau stoße aber nunmehr an Grenzen, weil kaum Aufgaben weggefallen seien, sagte Friedrich bei der Jahrestagung des Beamtenbundes am Montag in Köln.

Deshalb wolle die Bundesregierung bei der Haushaltsaufstellung 2014 erstmals auf die pauschale Vorgabe verzichten, pro Jahr 1,5 Prozent der Stellen abzubauen. Friedrich fügte hinzu, dass dies ein Vorschlag sei, der allerdings noch vom Bundestag zusammen mit dem Haushalt beschlossen werden müsse.

Nach einer Erhebung des Beamtenbundes sind beim Bund insgesamt - also Regierung, Bundesverwaltung, Bundesinstitute sowie Arbeitsämter und Rentenversicherung - seit 1991 rund 127.000 Stellen gestrichen worden. Die Beschäftigtenzahl beim Bund einschließlich Beamte wird für 2011 mit 524.700 angegeben.

Nach den Zahlen des Beamtenbundes schrumpfte die Stellenzahl im Öffentlichen Dienst insgesamt - also Bund, Länder und Gemeinden - seit 1991 um insgesamt 991.000 Beschäftigte auf 5,2 Millionen. (dpa)

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