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Dienstag, 13.02.2018

Freizeittreff soll wieder öffnen

Wenn der Hort in die Schule zieht, wird Platz für die Jugendlichen im Gebäude an der Sonnenstraße. Doch das reicht manchem nicht.

Von Sylvia Jentzsch

Der Sunshine Freizeittreff in Hartha wurde im März 2017 geschlossen. Wie geht es weiter mit dem Treff für junge Leute?
Der Sunshine Freizeittreff in Hartha wurde im März 2017 geschlossen. Wie geht es weiter mit dem Treff für junge Leute?

© Archiv/Dietmar Thomas

Hartha. Am 6. März wird der Jugendstadtrat tagen. Das wurde zur Ratssitzung bekannt gegeben. In der vergangenen Woche liefen dafür die Vorbereitungen mit Stadträten, Mitarbeitern der Friedrich-Ebert-Stiftung und Lehrern der Pestalozzi-Oberschule.

Ein Schwerpunkt dabei war die Jugendarbeit der Stadt. Das Thema griff Stefan Orosz (Die Linke) noch einmal zur Sitzung auf. Auch er gehörte zu den Räten, die in Gruppen mit den Jugendlichen arbeiteten. In den Gesprächen sei deutlich geworden, dass die jungen Leute einen Jugendclub oder einen Raum vermissen, in dem sie einen Teil ihrer Freizeit verbringen können. „Was hat die Stadt den Jugendlichen anzubieten?“, fragte Orosz. Der Bürgermeister habe vor der Wahl versprochen, sich um die Jugend zu kümmern.

„Der Stadtrat hat sich dazu bekannt, dass nach dem Umzug des Hortes in die Schule der Freizeittreff wieder eröffnet“, sagte Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos). Die Arbeit des Treffs sei schweren Herzens eingestellt worden, aber wegen der Unterbringung der Hortkinder notwendig gewesen, so Kunze. Auch da seien sich die meisten Räte einig gewesen.

„Es geht nicht nur um geführte Angebote für die Jugendlichen. Sie wollen einen eigenen Raum haben, in dem sie ihre Freizeit selbst gestalten wollen. Diese Möglichkeit hat die Jugend nicht“, so Orosz. Bei dem massiven Leerstand der Wohnbau in der Stadt gebe es vielleicht eine Möglichkeit, eine Übergangslösung zu schaffen, so Orosz . Er selbst konnte keine benennen. „Wir nehmen Vorschläge gern entgegen und werden sie im Technischen Ausschuss beraten. Allerdings sind auch die gesetzlichen Forderungen zu beachten, die an eine öffentliche Einrichtung gestellt werden“, so der Bürgermeister.