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Feuerwehrchef: Zittau glimpflich davongekommen

In der Region Zittau/Löbau ist niemand durch das Sturmtief „Xavier“ zu Schaden gekommen. Aber es gab Sachschaden.

06.10.2017

chef: Zittau glimpflich davongekommen
Aufräumarbeiten im Ortsteil Hain auf der Ortsverbindungsstraße nach Jonsdorf.

© Dietmar Ullrich

Zittau/Löbau. „Wir sind in Zittau total glimpflich weggekommen.“ Das hat der Zittauer Feuerwehrchef Uwe Kahlert am Freitagmorgen gegenüber der SZ gesagt. „Es ist niemand durch das Sturmtief „Xavier“ zu Schaden gekommen.“ Allerdings gab es einigen Sachschaden und Verkehrsbeeinträchtigungen. So versperrte ein Baum die Straße am „Schlegeler Kreuz“ (Kreuzung bei Schlegel), ein weiterer war am Külzufer in Zittau auf ein Auto gefallen. Auf der Zittauer Straße, hinter dem Platz, auf dem gerade der Zirkus Busch gastiert, musste ein loser Telefonmast gesichert werden. Auf der Komturstraße hob das Sturmtief die Dachpappe von einem Wohnhaus ab. Die Feuerwehr sperrte ab. Heute soll ein Dachdecker den Schaden reparieren. Insgesamt gab es vier Einsätze, an denen die hauptamtlichen Kräfte der freiwilligen Feuerwehr Zittau, die Abteilung I „Innenstadt“ und die Ortswehr Schlegel beteiligt waren. In Oybin musste eine Straße wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden.

In Löbau ist auf dem Neumarkt ein Baum auf ein geparktes Auto gefallen. In Oberoderwitz ist ein Telefonmast umgekippt. Die Mühle Kottmarsdorf hat einen Flügel verloren. Am Berzdorfer See wurde ein Imbiss-Container weggeweht. Der Trilex hat Donnerstagabend seinen Verkehr auf den Strecken Bautzen-Löbau-Görlitz sowie Dresden-Oberland-Zittau (Mittelherwigsdorf) eingestellt. (szo)