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Dienstag, 28.07.2015

Feuer im Autohaus durch Zigarette

Kleine Ursache – großer Schaden. Unternehmer Klaus Pischke aus Bischofswerda muss mehrere tausend Euro verschmerzen.

Am Sonnabend musste die Feuerwehr diesen Container löschen.
Am Sonnabend musste die Feuerwehr diesen Container löschen.

© Rocci Klein

Bischofswerda. Der Start ins Wochenende begann für Klaus Pischke, Inhaber des Ford-Autohauses in Bischofswerda, mit einer Hiobsbotschaft. Per Telefon teilte man ihm gegen 12 Uhr mit, dass es auf seinem Firmengelände im Gewerbegebiet Nord brennt. Einem Kraftfahrer war der Qualm aufgefallen. Er wählte den Notruf.

Ein Bürocontainer, Baujahr 1980, in dem Altreifen zum Recyceln und weitere ausgemusterte Teile lagerten, brannte aus. Eines der beiden Rolltore zur Waschanlage nebenan verformte sich aufgrund der großen Hitze. Wahrscheinlich wird es der Unternehmer austauschen müssen. Er schätzte am Montag den Schaden auf 6 000 Euro.

Vermutlich eine weggeworfene Zigarettenkippe hatte den Brand verursacht. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachtes der fahrlässigen Brandstiftung. „Von unseren Mitarbeitern war es keiner. Denn die, die am Sonnabendvormittag gearbeitet haben, sind alles Nichtraucher“, sagt Klaus Pischke. Möglich, dass ein Kunde, der zur Wagenwäsche war, die Kippe weggeworfen hat. Unter dem Container könnte sie Laub in Brand gesteckt haben. Der Zugang zur Waschanlage ist für Kunden frei.

Eigentümer ist vorerst Tatverdächtiger

Klaus Pischke hofft, dass die Polizei den Täter findet. Nicht nur wegen des Schadensersatzes, Die Beamten teilten ihm auch mit, dass für die Staatsanwaltschaft der Eigentümer so lange als Tatverdächtiger gilt, bis der eigentliche Täter gefunden ist. Er überlegt, die Zufahrt zur Waschanlage in Zukunft besser abzusichern, eventuell mit einer Videokamera.

Als Unternehmer musste Klaus Pischke in der Vergangenheit schon manchen Schaden wegstecken, etwa mehrere Einbrüche, bei denen Fahrzeugen bzw. Autoteilen wie Airbags gestohlen wurden. (SZ)