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Falscher Alarm auf Burg Mildenstein

In der neuen Schwarzküche sollte es brennen. Dabei funktionierte nur der Rauchabzug nicht richtig.

01.10.2017

Alarm auf Burg Mildenstein
Eine Brandmeldeanlage auf Burg Mildenstein hat angeschlagen.

© Dietmar Thomas

Leisnig. Kurz vorm Mittag heulte am Sonntag in Leisnig die Sirene. Wenig später rollten Feuerwehrfahrzeuge zur Burg Mildenstein, das der Brösen-Gorschmitzer Wehr wartete auf dem Markt, um dem Tanklöschfahrzeug der Leisniger die Vorfahrt zu gewähren. Denn im Ernstfall wird das Wasser aus dem Tank zum Erstangriff benötigt.

Angeschlagen hatte eine Brandmeldeanlage in der neuen Schwarzküche. Dort gestalteten die Mitarbeiter mit Ferienkindern einen Erlebnistag. Kochen überm offenen Feuer gehörte dazu. Doch offenbar ist der Rauch teilweise auch am Abzug vorbeigezogen. Deshalb schlug die Anlage an, erklärt der stellvertretende Wehrleiter Steve Rockstroh. Er konnte die etwa 25 Helfer nach Hause schicken, nachdem die Schwarzküche belüftet, alles kontrolliert und der Rauchmelder zurückgesetzt war.

Am Freitag waren die Leisniger und die Wiesenthaler Feuerwehrleute auf der Autobahn 14 unterwegs. In Fahrtrichtung Leipzig brannte ein Fahrzeug. Doch das hatten schon Ehrenamtliche aus der Gemeinde Worpswede in Niedersachsen gelöscht. Sie haben in Görlitz ein nagelneues Feuerwehrfahrzeug abgeholt und waren damit auf dem Heimweg. Der Autofahrer, der Hilfe benötigte, hielt sie an und der Entstehungsbrand konnte mit einem großen Feuerlöscher bekämpft werden. Wasser hatten die Niedersachsen nämlich noch nicht an Bord. (DA/sig)