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Freitag, 08.02.2013

Fallstricke bei Lückenbebauung

Bauplätze in der Stadt sind rar und teuer. Bauherren versuchen daher, Reststücke zu ergattern.

Für viele Häuslebauer sind Restgrundstücke oder Baulücken, die durch den Abriss von Häusern entstehen, eine bezahlbare Alternative. Auch sehr große Grundstücke werden inzwischen gerne nachträglich geteilt. Doch Bauen in einer Baulücke braucht architektonisches und städtebauliches Feingefühl. Der Neubau muss sich in das Bild der Nachbarschaft einfügen. Vieles – auch, ob überhaupt Grundstücke geteilt werden dürfen – gibt der Bebauungsplan der Stadt oder Gemeinde vor. Diesen kann jeder bei der Verwaltung einsehen, häufig steht er im Internet.

Viele Bebauungspläne erlauben heute eine Nachverdichtung, also die Bebauung großer Parzellen mit mehreren Einfamilien-, Reihen- oder Doppelhäusern. Doch für Baulücken gibt es oft keinen solchen Plan. Das birgt das Risiko, dass sich das neue Gebäude nicht in die Umgebung einfügt. Oder dass ein Zugang geplant wird, der durch fremde Grundstücke führt. Dagegen können Nachbarn klagen. Tipp: Lassen Sie die Rahmenbedingungen auch von einem Baurechtler abklären. Und sprechen Sie vorher mit den künftigen Nachbarn. (dpa)