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Montag, 12.02.2018

Erste Kellerführung zum Denkmaltag

Das Grobkonzept für den Tag des offenen Denkmals in Stolpen steht. Mitmacher können sich auch jetzt noch anmelden.

Der Bildhauer Matthias Jackisch war bereits einmal Gast zum Denkmaltag in Stolpen. Mit seinen Basalt- und Steinflöten will er das Publikum wieder verzaubern.
Der Bildhauer Matthias Jackisch war bereits einmal Gast zum Denkmaltag in Stolpen. Mit seinen Basalt- und Steinflöten will er das Publikum wieder verzaubern.

© Archivfoto: Daniel Förster

Stolpen. Der Stolpener Geologe Thomas Scholle steckt mitten in der Vorbereitung des Tages des offenen Denkmals am 10. September. Das Grobkonzept steht. Schließlich hat er Übung darin. Seit 2005 organisiert er die Aktionen an diesem Tag in Stolpen. Und im Festjahr Stolpen 800 wird es für die Besucher einiges Neues geben. „Es ist erstmals eine Führung durch drei bis fünf Keller oder andere Objekte geplant, die aus organisatorischen Gründen noch nie geöffnet waren und auch zukünftig nicht öffnen werden“, sagt Thomas Scholle. Er ist dabei, hierfür das Programm zu erarbeiten und mit den Bürgern zu sprechen. Auf jeden Fall werde es eine spannende Aktion, an der etwa 15 Personen teilnehmen können. Erstmals sei auch der berühmte geologische Aufschluss zu sehen, der dazu geführt hat, dass die Geologie des Basaltes in Stolpen neu geschrieben werden muss. Und noch etwas ist neu: Diese Führung wird nicht kostenlos angeboten. Sie soll entweder versteigert werden oder die Teilnehmer zahlen einen kleinen finanziellen Beitrag. Aus dem Erlös soll eine weitere Aktion an diesem Tag finanziert werden.

In diesem Jahr werden zusätzlich wiederum die Basalt- und andere Steinflöten durch Matthias Jackisch in Stolpen klingen. Geplant sind kleine „Konzerte“ an etwa sechs Stationen, vor allem in den Kellern und auf Terrassen. Hierzu werden in nächsten Wochen Hörproben vorgenommen, damit in den jeweiligen Objekten die richtige Flöte erklingen kann. Matthias Jackisch war bereits Gast eines früheren Denkmaltages in Stolpen. Für dieses Jahr ist es Thomas Scholle gelungen, ihn wieder zu engagieren. Er führt derzeit auch Gespräche mit den Stationsöffnern und plant die Details. „Ohne die Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wäre diese Aktion ehrenamtlich nicht realisierbar, denn das dringend notwendige Werbematerial als Plakate erhalte ich von dort kostenlos“, sagt Thomas Scholle. Erwähnt werden müsse auch die Unterstützung des Gewerbevereins und seiner Mitglieder als Kelleröffner sowie die der Stadtverwaltung, hier vor allem mit dem Rathauskeller mit seinem Basaltlikör. Darüber hinaus sei die Aktion auch nur möglich, weil ihn seine Familie dabei unterstütze. Und wer noch mitmachen möchte, kann sich ganz einfach bei ihm anmelden. (SZ/aw)

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