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Donnerstag, 04.01.2018

Erste Erfolge können sich sehen lassen

Die Bilder vom Hochwasser 2002 werden die Dresdner neie vergessen. Dass der Flutschutz seitdem Priorität hat, begrüßt Peter Hilbert. Aber sicher ist die Stadt noch lange nicht.

SZ-Redakteur Peter Hilbert
SZ-Redakteur Peter Hilbert

© Wolfgang Wittchen

Land unter im Hauptbahnhof, im Zwinger und auf vielen Straßen und Plätzen. Diese Bilder werden die Dresdner nie vergessen, die vor gut 15 Jahren die Jahrhundertflut 2002 erlebt haben. Das Land und die Stadt haben die richtigen Schlussfolgerungen gezogen. Während der Flutschutz vorher kaum eine Rolle spielte, hat er seitdem Priorität. In unserer Stadt wurde vieles geschafft. Nicht nur das Zentrum ist geschützt, sondern seit einigen Monaten auch der Westen. Nicht zu unterschätzen ist der Ausbau von Dresdens gefährlichstem Fluss, der Weißeritz. Dort sind die Wasserbauer schon weit vorangekommen. Den Härtetest beim Juni-Hochwasser 2013 hat der dortige Flutschutz schon bestanden. Diese ersten Erfolge können sich sehen lassen.

Doch für die Landestalsperrenverwaltung und die Stadt bleibt noch viel zu tun. Einige Pläne sind weitgehend klar, so für die Kaditzer Flutrinne. Bei anderen Gebieten ist es hingegen nicht so. Selbst nach langer Debatte bleibt immer noch offen, wie das Laubegaster Ufer vor den Elbfluten geschützt werden soll. Das ist jedoch nötig, damit sich auch dort die Anwohner sicher fühlen können.

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