Freitag, 18.01.2013

Erinnerungsstücke aus dem „Studio 54“ werden versteigert

New York/West Palm Beach. Rund 20 Jahre nach der letzten Party mistet das legendäre New Yorker „Studio 54“ aus: Tische, Stühle, Lampen, Skulpturen, Fotos und Einladungskarten aus dem 1991 geschlossenen Nachtclub in Manhattan werden am kommenden Samstag versteigert, wie das Auktionshaus Modern Auctions im US-Bundesstaat Florida mitteilte.

Die rund 400 Stücke gehörten dem Mit-Eigentümer des Clubs, Steve Rubell, der 1989 starb und sie seinem Partner, dem Mode-Designer Bill Hamilton, hinterließ. Hamilton gab die Erinnerungsstücke nun zur Auktion frei, nachdem sie jahrzehntelang in seiner New Yorker Wohnung gelagert hatten.

Die geschätzten Preise liegen zwischen 300 Dollar (rund 225 Euro) für Fotos und 50.000 Dollar (etwa 38.000 Euro) für eine Bronze-Statue vom Künstler Andy Warhol - einer der häufigsten Gäste im „Studio 54“. Weiteres Highlight: Das Original-Gästebuch, in dem Mit-Eigentümer Rubell auch vermerkte, wer umsonst trinken darf - und wer nicht.

Zwischen 1977 und 1981 tanzten im „Studio 54“, das damals als bekanntester Nachtclub der Welt galt, Stars wie Bianca Jagger, Truman Capote, Elizabeth Taylor, Liza Minelli, Diana Ross und Frank Sinatra. 1981 verkauften Rubell und Mit-Gründer Ian Schrager die Disco, die noch bis 1991 von neuen Eigentümern erfolgreich weiter betrieben wurde. Das Gebäude wird heute als Theater genutzt. (dpa)

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