erweiterte Suche
Dienstag, 26.09.2017

Erfolgreicher Start für lebendige Bibliothek

Im Humboldt-Gymnasium wurden Menschen zu Büchern. Das kam bestens an.

Auch Martina Rädel gehörte zu den lebendigen „Büchern“. Im Radeberger Humboldt-Gymnasium erzählten diese „Bücher“ über ungewöhnliche Hobbys, über dramatische Erlebnisse oder auch über ihre Arbeit. Und es kamen reichlich „Leser“, freuen sich die Organisatoren.
Auch Martina Rädel gehörte zu den lebendigen „Büchern“. Im Radeberger Humboldt-Gymnasium erzählten diese „Bücher“ über ungewöhnliche Hobbys, über dramatische Erlebnisse oder auch über ihre Arbeit. Und es kamen reichlich „Leser“, freuen sich die Organisatoren.

© Thorsten Eckert

Gelungene Premiere für eine ungewöhnliche Bibliothek in Radeberg: Im Humboldt-Gymnasium konnten Interessierte jetzt lebendige Bücher ausleihen. Die „Bücher“ waren in diesem Fall Menschen, die ihre Geschichte erzählten. Für 20 Minuten konnten „Leser“ sie „entleihen“, konnten zuhören, aber auch etwas fragen und so wurden wunderbare Gespräche daraus.

48 Mal nutzten die „Leser“ diese Chance; insgesamt 22 „Bücher“ standen sozusagen bereit. „Gut die Hälfte der angebotenen Lesezeit wurde damit ausgeschöpft, es ist also noch Luft nach oben für später“, ist Dr. Hartmut Kirschner absolut zufrieden. Der bekannte Radeberger Mediziner hatte die Idee zu dieser ungewöhnlichen Bibliothek. Er hatte davon gelesen, dass es etwas ähnliches in Köln gegeben hatte – und es faszinierte ihn, dass sich Leute mit interessanten Biografien, ungewöhnlichen Hobbys oder eben mit ihrer Biografie auf ungewöhnliche Weise in die Öffentlichkeit wagen. Die nächste „Ausleihe“ ist nun für den 20. Januar wiederum im Humboldt-Gymnasium geplant. (SZ/JF)

Wer Lust hat, als „lebendiges Buch“ mitzuwirken, kann sich bei Dr. Hartmut Kirschner melden: Telefon 03528 442248 oder hartmut-kirschner@gmx.de