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Donnerstag, 02.03.2017

Endspurt im Asylbewerberheim

Der zweite Bereich des Heims an der Friedrichstraße in Döbeln ist bezugsfertig. Von 210 Plätzen sind zurzeit 60 belegt. Einziehen werden nur Männer und ein Kind.

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Juliane Pietsch (vorn) und Sandra Kampnik von Raccoon Leipzig wischen noch einmal durch ein Bewohnerzimmer in der Döbelner Asylunterkunft. In diesem fehlt nur noch die Einrichtung: Spind, Bett, Tisch und Stühle. Dazu noch Kühlschränke und Geschirr.
Juliane Pietsch (vorn) und Sandra Kampnik von Raccoon Leipzig wischen noch einmal durch ein Bewohnerzimmer in der Döbelner Asylunterkunft. In diesem fehlt nur noch die Einrichtung: Spind, Bett, Tisch und Stühle. Dazu noch Kühlschränke und Geschirr.

© André Braun

  • Juliane Pietsch (vorn) und Sandra Kampnik von Raccoon Leipzig wischen noch einmal durch ein Bewohnerzimmer in der Döbelner Asylunterkunft. In diesem fehlt nur noch die Einrichtung: Spind, Bett, Tisch und Stühle. Dazu noch Kühlschränke und Geschirr.
    Juliane Pietsch (vorn) und Sandra Kampnik von Raccoon Leipzig wischen noch einmal durch ein Bewohnerzimmer in der Döbelner Asylunterkunft. In diesem fehlt nur noch die Einrichtung: Spind, Bett, Tisch und Stühle. Dazu noch Kühlschränke und Geschirr.
  • Neu hinzugekommen sind Hocktoiletten. In den Gemeinschaftstoiletten, die es auf jeder Etage gibt, befinden sich jeweils zwei davon. Dazu kommen drei normale Toiletten. Separat untergebracht sind die Duschen mit Trennwänden und Vorhang sowie Waschbecken mit Spiegeln.
    Neu hinzugekommen sind Hocktoiletten. In den Gemeinschaftstoiletten, die es auf jeder Etage gibt, befinden sich jeweils zwei davon. Dazu kommen drei normale Toiletten. Separat untergebracht sind die Duschen mit Trennwänden und Vorhang sowie Waschbecken mit Spiegeln.
  • Bis zu fünf Personen können in einem Zimmer in der Gemeinschaftsunterkunft leben. Es gibt jedoch in dem Haus auch Ein- und Zweibettzimmer sowie verschiedene Wohneinheiten, die vor allem für Familien geeignet sind. An den Zimmerstrukturen hat sich durch die Sanierung nichts geändert.
    Bis zu fünf Personen können in einem Zimmer in der Gemeinschaftsunterkunft leben. Es gibt jedoch in dem Haus auch Ein- und Zweibettzimmer sowie verschiedene Wohneinheiten, die vor allem für Familien geeignet sind. An den Zimmerstrukturen hat sich durch die Sanierung nichts geändert.
  • Alle Bewohner, die neu in die Einrichtung kommen, erhalten eine Startausrüstung. Dazu gehören verschiedene Töpfe, Besteck und Geschirr sowie eine Bettdecke, ein Kopfkissen und Bettzeug. Für jeden Bewohner ist ein Spind vorgesehen. Ein zusätzlicher steht für Nahrungsmittel zur Verfügung.
    Alle Bewohner, die neu in die Einrichtung kommen, erhalten eine Startausrüstung. Dazu gehören verschiedene Töpfe, Besteck und Geschirr sowie eine Bettdecke, ein Kopfkissen und Bettzeug. Für jeden Bewohner ist ein Spind vorgesehen. Ein zusätzlicher steht für Nahrungsmittel zur Verfügung.
  • Kochen und Rauchen ist auf den Bewohnerzimmern verboten. Darauf weist ein Schild in verschiedenen Sprachen sowie mit Symbolen hin. In der Gemeinschaftseinrichtung ist eine moderne Rauchmeldeanlage installiert worden. Für die Raucher gibt es einen separaten Raum.
    Kochen und Rauchen ist auf den Bewohnerzimmern verboten. Darauf weist ein Schild in verschiedenen Sprachen sowie mit Symbolen hin. In der Gemeinschaftseinrichtung ist eine moderne Rauchmeldeanlage installiert worden. Für die Raucher gibt es einen separaten Raum.

Döbeln. Es gibt noch einiges zu tun an der Gemeinschaftsunterkunft an der Friedrichstraße in Döbeln. Trotzdem ist die Einrichtung mit 210 Plätzen bezugsfertig. Nach und nach kommen die Bewohner in ihren Zimmern an. Die sind alle neu gestaltet worden. Weiße Farbe an Wänden und Decke, dazu ein Linoleum-Boden in Orange. Noch wirbelt der feine Baustaub über den Flur. Und draußen arbeiten die Bagger. Voraussichtlich bis Ende März werden die Garten- und Landschaftsbauer noch zu tun haben, wie Holger Wollesen sagt. Er ist der Geschäftsführer von Human-Care, dem Unternehmen, das die Asylunterkunft in Döbeln betreibt. Der geplante Spielbereich für die Kinder werde voraussichtlich erst im Sommer fertig. Die Gestaltung sei derzeit noch in Bearbeitung, so Wollesen.

Innerhalb von sechs Monaten ist die Unterkunft komplett erneuert worden. Bis auf die Grundmauern sei alles Alte rausgekommen, wie der Geschäftsführer sagt. „Bei dem gesamten Sanierungsprojekt haben wir sehr großen Wert auf die Beteiligung regionaler Firmen gelegt. So wurden die Gewerke Heizung, Sanitär, Lüftung, Elektro, Steinmetz, Gerüstbau und Außenanlagen komplett durch Döbelner Firmen ausgeführt“, so Wollesen.

Seit Mittwoch beziehen die Bewohner die Unterkunft. Sie kommen aus der Mastener Straße in Döbeln, waren dort während der Bauphase in der Notunterkunft untergebracht. „Circa 60 von den dann 210 Plätzen sind derzeit belegt“, teilte Kreissprecher André Kaiser mit. Bis Mitte März würden die Umzüge, bei denen die Flüchtlinge Unterstützung erhalten, noch dauern. Einziehen werden in den Komplex nur Männer sowie ein Kind. Die Asylbewerber kommen überwiegend aus dem Irak, Indien, Pakistan sowie Marokko.

Voraussichtlich im April nach Abschluss der Arbeiten im Außenbereich gibt es in Abstimmung mit der Stadtverwaltung einen Tag der offenen Tür. (DA/mf)