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Freitag, 06.10.2017

Endspurt am Jugendwohnheim

Die Einrichtung an der Bundesstraße bekommt zehn neue Plätze – allerdings deutlich später als gedacht.

© Symbolfoto/dpa

Gröditz. Die Bauarbeiten am Jugendwohnhaus Gröditz stehen vor dem Ende. Voraussichtlich Ende November wird die sogenannte „Clearing- und Inobhutnahmestelle“ für unbegleitete minderjährige Asylbewerber (Umas) baulich fertiggestellt, so Jürgen Stankewitz, Vereinschef der Jugendhilfe Gröditz. Der Verein betreibt das Jugendwohnhaus. – An der Erweiterung des Jugendwohnhauses wird seit 2016 gebaut. Genutzt wurde dafür ein Teil des ehemaligen Lehrlingswohnheims. Der neue Wohnbereich im Erdgeschoss sollte eigentlich bereits im Frühjahr 2017 seine Arbeit aufnehmen. Infolge des Baubooms überlastete Firmen, Baumängel und ungünstiges Wetter haben das Projekt jedoch in die Länge gezogen. – Das Gröditzer Jugendwohnhaus ist eine von mehreren Betreuungseinrichtungen für Jugendliche im Kreis Meißen. Bisher gibt es dort 24 Betreuungsplätze. Durch die neue Aufnahmestelle kommen zehn hinzu. Die Plätze sind aber nicht allein Umas vorbehalten, sondern können auch für deutsche Jugendliche genutzt werden. Im Jugendwohnhaus leben laut Einrichtungsleiter Jürgen Stankewitz derzeit fünf Umas. (SZ/ewe)