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Donnerstag, 28.09.2017

Emilia Keller ganz stark

Beim Turnier in Jena kratzt die Radebeulerin an den Top-ten.

epaselect epa04853144 Gabriella Varga of Hungary reacts after her match against Pauline Ranvier of France during the Women’s Foil Team semi final for the World Fencing Championship in Moscow, Russia, 19 July 2015. EPA/SERGEI ILNITSKY +++(c) dpa - Bildfunk+++Foto: Sergei Ilnitsky / EPA / dpa
epaselect epa04853144 Gabriella Varga of Hungary reacts after her match against Pauline Ranvier of France during the Women’s Foil Team semi final for the World Fencing Championship in Moscow, Russia, 19 July 2015. EPA/SERGEI ILNITSKY +++(c) dpa - Bildfunk+++ Foto: Sergei Ilnitsky / EPA / dpa

© Symbolfoto: dpa

Radebeul. Bereits das zweite Wochenende in Folge ging es für die besten U17-Fechter aus Radebeul nach Jena zum Ranglistenturnier der Junioren (U20) des Deutschen Fechterbundes. In der Vorwoche hatten es Cora Schaller, Emilia Keller und Isabella Lindner in die Runde des letzten 64 geschafft. Diesmal ging es für Emilia Keller noch weiter nach vorn.

Zunächst waren aber die Jungs dran. Tilman Brosche, Gregor Schmitz-Hübsch und Hannes Nowak meisterten ihre Aufgaben in der Vorrunde solide. Im 128er fand Tilman leider keinen Zugang zum Gefecht gegen Leander Bütow und verlor. Gregor Schmitz-Hübsch führte gegen den Moerser Stieren bereits mit 12:8, dann riss sein Gefechtsfaden. Am Ende musste er sich 12:15 geschlagen geben.

Einzig Sportoberschüler Hannes Nowak gelang es, seinen Gegner mit starken Angriffen und gefährlichen Kontern zu bezwingen. Somit erreichte er die Runde der besten 64 und holte damit die ersten Punkte auf der deutschen Rangliste. Im Gefecht zum Einzug unter die besten 32 hatte er dann gegen Joey Köhler aus Berlin einen schweren Stand und verlor 6:15. Am Ende stand Platz 60 bei den Junioren. „Die Ergebnisse der Jungs machen Hoffnung für das kommende U17 Qualifikationsturnier in Bad Cannstadt“, so das Fazit von Trainer Robert Peche.

Im Damenflorett überstanden die noch in der U17 startberechtigten Fechterinnen Cora Schaller, Isabella Lindner und Emilia Keller ungefährdet die Vorrunde. Im 128er Direktausscheid bezwangen Isabella Lindner und Cora Schaller ihre Gegnerinnen, wobei es Cora mit 15:14 gegen Pauline Buchwald aus Jena besonders spannend machte. Emilia Keller hatte aufgrund ihrer Vorrunde ein Freilos.

Im 64er Tableau hätte Cora dann fast Ainhoa Vogel aus Tauberbischofsheim geschlagen. Die Topfechterin aus dem Bundesleistungszentrum gewann schlussendlich doch 13:15. Isabella Lindner fand gegen die ebenfalls für Tauberbischofsheim startende Italienerin Anna Zoni kein Mittel und hatte zusätzlich mit einer Zerrung zu kämpfen. Auch sie schied in der Runde der letzten 64 aus. „Die Gefechte und das Auftreten der Mädchen zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind. Besonders in der Vorrunde haben die beiden noch ihre Probleme, die Gefechte souveräner nach Hause zu bringen“, so Robert Peche.

Emilia Keller marschierte durchs 64er und konnte auch ihr Gefecht gegen die Schkeuditzerin Michelle Rauchfuß in der Runde der letzten 32 gewinnen. Erst im Achtelfinale wurde sie von der Tauberbischofsheimerin Aliya Dhuique-Hein gestoppt. Am Ende ein hervorragender 11. Platz bei den Junioren und ein großer Sprung in den deutschen Ranglisten. In der A-Jugend steht Emilia Keller nun auf dem 13. Rang, bei den Junioren auf dem 19. Platz. Mit diesen Platzierungen ist Emilia wieder bei den Kadettenweltcups startberechtigt und eventuell sogar beim Juniorenweltcup in Bochum Ende Oktober. (rp)