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Elberadweg noch mindestens ein Jahr gesperrt

Der Bau der Hochwasserschutzmauer geht voran und ist mit Einschränkungen verbunden. Der Weg ist seit Juni 2015 etappenweise zu. Nun folgt noch ein großer Abschnitt.

06.10.2017
Von Heike Sabel

g noch mindestens ein Jahr gesperrt
Stopp: Hier geht es die nächsten Monate bis November 2018 nicht mehr weiter. Für die letzte Etappe des Baus der Hochwasserschutzmauer in Heidenau wird der Bereich des Elberadweges zwischen Elbstraße und Villa Else gesperrt. Alternativen sind die Fähre oder der Weg durch die Stadt.

© Zschiedrich

Heidenau. So eine Mauer zu bauen, ist eine langwierige Sache. Das war schon bei Baubeginn im Juni 2015 klar. Reichlich drei Jahre sind für die 2,5 Kilometer Hochwasserschutz geplant. Und dabei bleibt es derzeit auch. Nach etlichen gesperrten Abschnitten, die die Radfahrer zum Teil zu Pfadfindern machten und herausforderten, folgt nun noch einmal eine große Vollsperrung.

Bereich: Von der Villa bis zur Brücke

Der letzte Bauabschnitt ist der zwischen Papierfabrik und Müglitzmündung und weiter im Flussbett der Müglitz Richtung Max-Walther-Brücke. Voll gesperrt für Fußgänger und Radfahrer wird der gesamte Bereich zwischen der Pirnaer Straße (Höhe Eiscafé Villa Else) und der Müglitzbrücke.

Umleitung: Über Straßen oder die Elbe

Die Umleitung geht wie ähnlich schon bei vorhergehenden Sperrungen in beide Richtungen über die Pirnaer, Dresdner und Elbstraße und wird entsprechend ausgewiesen. Außerdem wird in Höhe der Fähre an der Elbstraße auf die Fähre und damit die andere Elbseite verwiesen. Das ist je nachdem, wo man hin will, eine Alternative. Vor allem in der Saison ist das auch bei vorherigen Sperrungen insbesondere von Radtouristen gut angenommen worden.

Wer nach bzw. durch Pirna will, sollte jedoch beachten, dass dort die Gottleuba-Brücke für Radfahrer gesperrt ist, auch wenn das viele ignorieren. Offiziell wird der Radverkehr deshalb jedoch bereits seit einiger Zeit über die Altstadtbrücke in Pirna und die Fähre Heidenau-Birkwitz auf die jeweils andere Elbseite umgeleitet. Die Vollsperrung der Gottleubabrücke wird voraussichtlich ebenfalls bis Ende Juli 2018 andauern. Das sollten Radfahrer bei der Wahl ihrer Umleitung beachten.

Zeit: Mindestens bis November 2017

Los geht es bereits am Montag. Geplante Dauer der aktuellen Vollsperrung: bis mindestens 30. November nächsten Jahres. Auch in der nächsten Radfahrsaison ist deshalb mit erheblichen Einschränkungen für Radfahrer und Fußgänger zu rechnen. Eventuell wird der Teilabschnitt zwischen Hafen- und Pirnaer Straße schon eher wieder freigegeben. Damit rechnen sollten Fahrradfahrer aber nicht. Im Herbst und Winter radeln erfahrungsgemäß weniger an der Elbe entlang. Doch im Frühjahr und Sommer zeigt sich, dass der Weg Deutschlands beliebtester Fernradweg ist.