Montag, 10.12.2012

Einigung im New Yorker Fall Strauss-Kahn

New York. In der New Yorker Sexaffäre um den früheren IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn und eine Hotelangestellte haben sich beide Parteien auf einen Vergleich geeinigt. Ein entsprechendes Abkommen sei unterzeichnet worden, gab ein Richter am Montag bekannt. Nähere Angaben zum Umfang des Vergleichs wurden nicht gemacht.

Die Hotelangestellte Nafissatou Diallo wirft Strauss-Kahn versuchte Vergewaltigung vor und hatte gegen ihn Zivilklage eingereicht. Eine strafrechtliche Anklage gegen den ehemaligen Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Zusammenhang mit dem angeblichen Zwischenfall im Mai 2011 in einer New Yorker Hotelsuite war zuvor wegen Zweifeln an der Glaubwürdigkeit Diallos fallen gelassen worden.

Strauss-Kahn musste wegen des aufsehenerregenden Sexskandals vom Posten des IWF-Direktors zurücktreten. Der Franzose bestreitet, Diallo angegriffen zu haben und spricht von einem einvernehmlichen sexuellen Akt. (dapd)

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