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Freitag, 25.11.2016 17:00 Uhr

Eine Wand zum Fühlen

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Ein Hingucker ist die Sandstein-Tapete in jedem Fall. Sie fühlt sich auch gut an. | Foto: ItStone
Ein Hingucker ist die Sandstein-Tapete in jedem Fall. Sie fühlt sich auch gut an. | Foto: ItStone
  • Ein Hingucker ist die Sandstein-Tapete in jedem Fall. Sie fühlt sich auch gut an. | Foto: ItStone
    Ein Hingucker ist die Sandstein-Tapete in jedem Fall. Sie fühlt sich auch gut an. | Foto: ItStone

Mindestens einen Vorteil hat die so genannte dunkle Jahreszeit: Wenn es draußen ungemütlich wird, schätzt man das Zuhause umso mehr. Um 17 Uhr ist es meist schon dunkel – die richtige Zeit also, um den Kamin anzufeuern und sich mit einem Tee davor zu setzen. Ronny Weser hat das I-Tüpfelchen dafür parat: eine Tapete, welche die raue Natur von draußen sanft und anmutig ins Wohnzimmer holt. „Ein pures Naturprodukt“, nennt der Geschäftsführer von „ItStone Sandstein-Tapete und Wanddekore“ seine Innovation. Um 17 Uhr sei in der Manufaktur in Ohorn übrigens gerade Feierabend. „Dann haben wir mal wieder um die 100 Bahnen unserer Tapeten hergestellt.“ Vor sieben Jahren habe er die Firma gegründet, fünf Mitarbeiter würden jetzt täglich die hochwertigen Wandbeläge, die es übrigens auch witterungsfest für die Fassade gibt, herstellen. Die Zutaten: Quarzsand, Kleber und hauchdünner Baumwollstoff. Der Geschäftsführer erzählt vom Sandkasten, in dem alles seinen Anfang nahm. Doch, wer sich jetzt eine Art Buddelkiste vom Spielplatz vorstellt, liegt weit daneben. Es handelt sich um eine hüfthohe rechteckige Form, auf welche die Stoffbahnen aufgelegt werden. Und wie kommt die Maserung in den Sand? „Das bleibt mein Geheimnis“, sagt der Fachmann und schickt ein Lächeln nach.

24 Stunden. So lange müssen die „It-Stoner“ warten, bis der Sand fest und die Tapete fertig ist. Mit dem aufwendigen Herstellungsprozess erklärt sich auch, warum die ItStone-Tapete etwas teurer als Rauhfaser von der Rolle ist. „Aber es man tapeziert mit ihr ja auch nicht den ganzen Raum“, wendet der Geschäftsführer ein. „Der Sandstein an der Wand ist ein Blickfang und sollte deshalb auch in der Fläche begrenzt bleiben.“ Er erzählt von verkleideten Kaminen, von Wintergärten oder der Fläche über der Arbeitsplatte in der Küche. Ein Klassiker sei die Verkleidung der Dusche.

Spätestens da wird klar: Die Tapete ist wasserfest. „Das muss sie ja sein, sonst könnten wir sie nicht für Fassaden anbieten“, erklärt der Firmenchef. Ursprünglich war die Bezeichnung „Exklusive Wandverkleidung für den Innen- und Außenbereich“. „Aber das erschien uns dann als zu sperrig.“ Und so wurde die Verkleidung zur Tapete. Verkauft wird diese übrigens im Ladengeschäft gleich neben der Manufaktur in Ohorn und übers Internet. „Wir verschicken auch Muster.“ Das mache schon allein deshalb Sinn, weil es ein haptisches Produkt sei, welches gefühlt werden müsse. „Es ist, als würde man über die Felsen des Elbsandsteingebirges streichen.“

Was aber, wenn man genug vom Fels im Wohnzimmer hat? „Dann kann man die Tapete auch einfach wieder entfernen. Oder man überstreicht alles – die Wand wirkt dann, als hätte sie einen Strukturputz.“ Das allerdings habe er in den vergangenen sieben Jahren nicht ein einziges Mal erlebt, sagt Ronny Weser. Er vermutet, warum: „Es sieht einfach schön aus. Da kann man sich gar nicht sattsehen.“ the

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