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Mittwoch, 13.09.2017

Eine Wand, die Durst macht

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© Christian Juppe

Dresden. Dem einen oder anderen wird wohl ab sofort die Kehle trocken, wenn er an der Ecke Bautzner/Pulsnitzer Straße vorbeikommt. Überdimensional prangt dort Radeberger an der Hausfassade neben dem Parkplatz.

Seit Anfang vergangener Woche hatte der in Sprayerkreisen als Slider bekannte Künstler der Gruppe Bandits Dresden zusammen mit anderen Sprühern daran gearbeitet, am Dienstag ist das Gerüst abgebaut worden, und der Blick auf die XXL-Werbung war frei. Gestaltet wurde die von Lars Krause. Der hat die Inspiration aus dem neuesten Werbespot der Brauerei.

Die Idee kam von der Werbeagentur Chromatics, die in Dresden und Berlin aktiv ist und schon oft Werbung auf Wände gebracht hat. Die Kosten seien weitestgehend von Radeberger übernommen worden. Das Haus mit der Nummer 55 gehört einer Gemeinschaft, die dem Kunstwerk zugestimmt hat. Es soll voraussichtlich wieder entfernt werden. (SZ/sag)

Leser-Kommentare

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Insgesamt 7 Kommentare

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  1. Stromer

    Dort kommt doch an die Ecke sowieso ein furchtbar schiefer, ungestalter, grauer Kastenneubau hin. Da muss man das nicht entfernen, sondern einfach unter einer Schicht aus Dämmstoffen "verschwinden" lassen. Wenn dann die hässliche Kiste in 30 Jahren abgerissen wird, erscheint das Wandbild von neuem. ;-)

  2. horst

    Ich versteht nicht wie man für eine der schlimmsten Drogen Werbung machen kann

  3. E.Gal

    Wenn man die großflächigen werbungslosen Wandbilder in den Großstädten in Großbritannien sieht, dann ist da noch sehr viel Luft nach oben. Der Verlust dieser großgezogenen Werbeplane wäre zu verschmerzen.

  4. Frank

    Lasst das Bild so wie es ist. Es sieht super aus.

  5. Mighty

    @horst: Dauert bestimmt nicht lange bis Traditionalisten auftauchen die das Christlich alkoholisierte Abendland verteidigen. Halten sie sich schon mal fest. Ganz allgemein. Ich persönlich trinke Bier. Nicht sehr oft, eher selten und dann als Genussmittel. Trotzdem teile ich die Meinung dass man für Drogen keine Werbung machen sollte. Ob Kippen, Alkohol, Haschisch oder anderes... Künstlerisch ist so große Wandbilder aber eine Leistung. Dafür Respekt.

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