erweiterte Suche
Donnerstag, 15.10.2015

Ein Hashtag gegen Pegida

Mit #IchbinDresden will das „Bündnis für ein offenes Dresden“ ein webweites Zeichen gegen die Bewegung setzen, die am Montag ihr einjähriges Jubiläum begeht. Der Protest bekommt vom Start weg prominente Unterstützung.

Dresdens OB Dirk Hilbert und sein #IchbinDresden-Statement „Ich bin Dresdner! Ich gehe nicht zu Pegida“
Dresdens OB Dirk Hilbert und sein #IchbinDresden-Statement „Ich bin Dresdner! Ich gehe nicht zu Pegida“

© Screenshot szo

Dresden. Am Montag lädt das fremdenfeindliche Pegida-Bündnis zu seinem ersten Jahrestag. Für viele Dresdner ist das kein Grund zum Feiern. Neben einem von mehreren Parteien und Initiativen unterstützten Sternmarsch soll es nun auch im Web die Möglichkeit des Protests geben. Das „Bündnis für ein offenes Dresden“ startet darum unter dem Hashtag #IchbinDresden eine Aktion für Weltoffenheit, Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit. Erster Unterstützer des Projektes ist neben Dresdens OB Dirk Hilbert, seines Zeichens Schirmherr der Aktion, der Rektor der Technischen Universität, Hans Müller-Steinhagen.

Beteiligen können sich Interessierte mittels Statements und/oder Fotos über ihren Account in den sozialen Medien. Menschen, die weder über einen Facebook- noch einen Twitter-Account verfügen, können ihr Foto an demokratie.in.aktion@gmail.com schicken. Das Bündnis werde sich dann um die Verbreitung des Materials kümmern, hieß es. Man sei gespannt auf starke, klare, humorvolle, kreative, künstlerische Fotos und Statements.

Natürlich ließ es sich auch Pegida-Gründer Lutz Bachmann nicht nehmen, auf seiner Facebookseite seine Sicht der Dinge zu schildern. Dabei nannte er Hilbert einen „Bürgermeister von Pegidas Gnaden“. (szo)

Pegida läuft jetzt ein Jahr. Wir starten dazu eine Aktion im Internet, bei der wir Fotos mit dem Bekenntnis zur...

Posted by Bündnis für ein offenes Dresden on Donnerstag, 15. Oktober 2015

Dank an die TUD Dresden und ihren Rektor, Prof. Dr. Müller Steinhagen, die unsere Aktion unterstützen. https://www.facebook.com/TUDnews?fref=nf

Posted by Bündnis für ein offenes Dresden on Donnerstag, 15. Oktober 2015