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Dynamos Präsidenten seit der Wende

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Alfons Saupe (1.05.1986 bis 27.05.1990):
Der Radeberger kam im Mai 1986 zu Dynamo und handelte sich schnell Ärger mit den DDR-Funktionären ein. Nach einem internationalen Fußballvergleich beim VfL in Bochum – Freundschaftsspiele durfte es im Klassenkampf nicht geben – hatte er auf der Pressekonferenz ein Rückspiel in Dresden zugesagt. Für diese Eigenmächtigkeit ließen ihn die Genossen in Berlin strammstehen: „Das darfst du gar nicht!“ Er verhandelte dann die Transfers von Ulf Kirsten nach Leverkusen und Matthias Sammer zum VfB Stuttgart. Saupe führt Dynamo durch die Turbulenzen der Wendezeit, in der „jeden Tag ein Tsunami über den Verein gefegt“ sei. 1990 wird er erst entmachtet und dann vor die Tür gesetzt. Die letzten Titel aber feierte die SGD unter Präsident Saupe: Meister und Pokalsieger 1990. Als Rentner engagiert er sich ehrenamtlich für das Landschaftsschutzgebiet Hüttertal bei Radeberg.

© privat

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