erweiterte Suche
Donnerstag, 07.12.2017

„Dynamo schafft das schon“

Sagt Toni Leistner, gebürtiger Dresden, lange Zeit ein Schwarz-Gelber und jetzt Führungsspieler bei Union Berlin. Am Samstag kommt es zum Wiedersehen. Der 27-Jährige freut sich, auch wenn die Vorzeichen schon besser waren.

So ging sächsisch in der Vorsaison: der gebürtige Dresdner Stefan Kutschke gegen den gebürtigen Dresdner Toni Leistner. Am Samstag freut sich Unions Innenverteidiger nun auf einen neuen Gegenspieler.
So ging sächsisch in der Vorsaison: der gebürtige Dresdner Stefan Kutschke gegen den gebürtigen Dresdner Toni Leistner. Am Samstag freut sich Unions Innenverteidiger nun auf einen neuen Gegenspieler.

© Robert Michael

Toni, sind Spiele gegen Dynamo für Sie als Dresdner immer noch etwas Besonderes?

Ja, absolut. Ist eben der Verein in der Stadt, wo ich geboren bin. Ich habe für den Verein auch sehr gern gespielt und deswegen sind das immer besondere Duelle, auf die ich mich freue – auch wenn ich nicht mehr ganz so viele Spieler kenne.

Sie kennen aber Dresden und auch das euphorische Umfeld. Was bedeutet Dynamos 4:0 gegen Aue für die Partie am Samstag?

Ich denke, dass für Dynamo klar war, so ein Derby gewinnen zu müssen. Daraus kann man viel Kraft ziehen und für die letzten Spiele nochmal eine gewisse Energie raussaugen, sich puschen kann. Jeder weiß, dass die Fans jetzt extrem glücklich sind und dass so ein Sieg gegen Aue manchmal auch wie eine Meisterschaft gefeiert wird.

Wie ernst ist die Lage bei Union – erst recht nach dem Trainerwechsel?

Ich würde sagen, ernst ist die Lage noch nicht. Wir sind immer noch nur sechs Punkte hinterm Tabellenersten, drei Punkte hinterm Relegationsplatz. Klar sollten wir langsam wieder Siege einfahren.

Vergangene Saison haben Sie sich rassige Duelle mit Stefan Kutschke geliefert. Auf wen freuen Sie sich diesmal?

Ich habe immer gern gegen Mlapa gespielt, der hat jetzt die letzten Spiele nicht gespielt. Sonst hätte ich mich noch auf Marco Hartmann gefreut, aber der ist ja auch gesperrt. Ich freue mich eigentlich auf jeden Stürmer, gegen den ich spielen darf – es gibt ja noch andere gute, mit denen man sich rassige Duelle liefern kann.

Und wer braucht den Sieg in diesem Ostduell dringender: Union, um oben dran zu bleiben oder Dynamo, um sich unten abzusetzen?

Wir wollen unbedingt gewinnen, um oben dranzubleiben. Wenn ich‘s mir aussuchen könnte, würde ich uns die drei Punkte übergeben. Aber Dynamo schafft das schon, die brauchen die Punkte diesen Samstag nicht.

Das Gespräch führte Tino Meyer.

Leser-Kommentare

Insgesamt 0 Kommentare

    Kommentare können nur in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr abgegeben werden.