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Sonntag, 13.05.2018

Dynamo mit überraschender Aufstellung

Vor dem letzten Saisonspiel sorgt Trainer Uwe Neuhaus für Staunen. Die Konstellation ist dagegen eindeutig. Gegen Union benötigen die Dresdner noch einen Punkt für den Klassenerhalt.

Von Tino Meyer

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Dynamos Rico Benatelli (l.) gegen Unions Akaki Gogia.
Dynamos Rico Benatelli (l.) gegen Unions Akaki Gogia.

© Robert Michael

  • Dynamos Rico Benatelli (l.) gegen Unions Akaki Gogia.
    Dynamos Rico Benatelli (l.) gegen Unions Akaki Gogia.
  • Die Aufstellungen von Dynamo Dresden und Union Berlin.
    Die Aufstellungen von Dynamo Dresden und Union Berlin.

Ein Punkt noch – und Dynamo Dresden ist aller Abstiegssorgen ledig. Auf Schützenhilfe will sich Dynamo Dresden am letzten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga jedenfalls nicht verlassen. 15.30 Uhr pfeift Schiedsrichter Christian Dingert die Partie gegen Union Berlin im restlos ausverkauften DDV-Stadion an, und die Marschroute der Dresdner ist klar. „Wir wollen das Spiel in die Richtung lenken, dass wir die Entscheidung über den Klassenerhalt die ganze Zeit in den eigenen Händen halten“, betont Coach Uwe Neuhaus vor dem Wiedersehen mit dem Ex-Verein, der von seinem Kumpel und früheren Assistenten André Hofschneider trainiert wird.

Freundschaftsdienste sind allerdings nicht zu erwarten, und auch bei seiner Mannschaft setzt Neuhaus auf professionelle Normalität. „In so einem Spiel, bei dem es um die Zukunft des Vereins geht, braucht man keine zusätzliche Motivation. Wer das braucht, ist fehl am Platz“, sagt der 58-Jährige und überrascht dann doch, nämlich mit der Aufstellung.

Peniel Mlapa steht genauso unerwartet in der Anfangsformation wie Manuel Konrad und Paul Seguin, dagegen müssen Pascal Testroet, Erich Berko und Sascha Horvath vorerst auf der Bank Platz nehmen. Und Kapitän Marco Hartmann fehlt gänzlich. Vermutlich ist er einer der angeschlagenen Wackelkandidaten, von denen Neuhaus am Freitag bei der Vorab-Pressekonferenz gesprochen hatte. Wie der Trainer die überraschenden Personalien taktisch zusammenfügt, bleibt abzuwarten. Möglicherweise übernehmen Konrad und Seguin im Doppelpack die Position von Hartmann im defensiven Mittelfeld, Mlapa könnte wie zuletzt in Aue im rechten Mittelfeld auflaufen.

Die Tabellenkonstellation ist eindeutig: Bei mindestens einem Unentschieden spielt Dynamo nächste Saison auf jeden Fall in der zweiten Liga. Im Falle einer Niederlage dürfen Fürth und Braunschweig nicht gewinnen, um die Relegation gegen den Drittliga-Dritten Karlsruhe zu vermeiden. Der direkte Abstieg scheint jedoch nur noch theoretisch möglich. Dann müssten Braunschweig und Fürth gewinnen, Darmstadt und Aue im direkten Duell unentschieden spielen und Dynamo mit fünf Toren Unterschied verlieren.

Dynamos Aufstellung: Schwäbe – Kreuzer, Franke, Ballas, Heise – Konrad, Seguin – Mlapa, Benatelli, Duljevic – Koné.

Leser-Kommentare

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Insgesamt 13 Kommentare

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  1. Fred

    Super, wir fangen gleich zu 9 an. Seguin und mlapa, es ist eigentlich nicht zu fassen.

  2. Klugscheiser

    Fred der Oberklugscheiser !

  3. Manfred Hengst

    Glück gehabt ! Aber was wird in der nächsten Saison ? Aue viel Glück in der Reli

  4. Milbe vom Milbenstein

    Tja, wenn sich bei Dynamo nichts Grundlegendes ändert... Mir tun nur die Fans leid.

  5. Hans Hansen

    Es ist gekommen, wie es kommen musste. Dresden und insbesondere der Ex-Trainer (Ich hoffe, dass jetzt endlich reiner Tisch gemacht wird!!!) vor dem Spiel mit Phrasen. Dann verliert man zum x-ten Mal zu Hause und entrinnt nur durch die Ergebnisse der anderen Mannschaften dem Relegationsspiel. Dynamo muss sich für nächstes Jahr neu aufstellen. Das heißt als Erstes, Neuhaus entlassen und für guten Ersatz sorgen. Mit der Spielweise und Einstellung hat man nächstes Spieljahr Null Chancen auf den Klassenerhalt. Auf geht´s Dynamo. Mut zum Neuanfang ohne Neuhaus!!!

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