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Donnerstag, 31.08.2017

Dresdner sollen Königsbrücker mitplanen

Die Magistrale soll spätestens 2019 umgebaut werden. Mitte September wird nicht nur der aktuelle Stand vorgestellt. Auch die Ideen der Bürger sind gefragt.

Von Sarah Grundmann

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Die Königsbrücker Straße soll spätestens 2019 umgebaut werden.
Die Königsbrücker Straße soll spätestens 2019 umgebaut werden.

© Christian Juppe

Die Debatten um die Königsbrücker Straße nehmen kein Ende. Zwar wurde im jahrzehntelangen Streit um die Sanierung der Magistrale ein Kompromiss gefunden. So müssen Autos und Bahnen sich zwischen Katharinenstraße und Bischofsweg weiterhin ein Gleisbett teilen, auf dem restlichen Abschnitt gibt es eigene Spuren. Doch über die Details des Ausbaus muss noch diskutiert werden. An der Hauptverkehrsachse im Dresdner Norden treffen viele Interessen aufeinander – von Autofahrern, Radlern, Nutzern des öffentlichen Personennahverkehrs, Anwohnern und Gewerbetreibenden. Sie alle sollen nun bei der Planung zu Wort kommen.

Dazu lädt die Stadtverwaltung am 18. September abends zu einem Workshop in die St. Pauli-Ruine auf der Königsbrücker Straße ein. Ab 17 Uhr stellen Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne), Straßenbauamtsleiter Reinhard Koettnitz, Stadtplanungsamtsleiter Stefan Szuggat und Verkehrsbetriebe-Vorstand Andreas Hemmersbach den aktuellen Stand der Planungen vor. In Kürze sollen die Unterlagen bei der Landesdirektion eingereicht werden, spätestens 2019 soll der Ausbau starten. Nach der Vorstellung sind in einem zweiten Teil die Dresdner gefragt.

In Workshops sollen Vorschläge für die Gestaltung dreier zentraler Plätze gesucht werden – vor der Schauburg, zwischen Scheunenhof- und Eschenstraße sowie im Umfeld des Alten Postgebäudes. Insbesondere soll es um Themen wie Grünflächen, Möbel, Kunst im öffentlichen Raum, Veranstaltungen und Beschilderungen gehen. Die Dresdner können aber auch allgemein berichten, was sie sich von den Plätzen wünschen. Die Anregungen sollen in die weiteren Planungen aufgenommen werden. Der Workshop ist bis 20 Uhr geplant.

Wer Interesse hat, muss sich bis zum 8. September per Mail bei der Stadtverwaltung anmelden. Auch diejenigen, die nicht zum Workshop kommen, sollen sich bei der Gestaltung der Königsbrücker Straße einbringen. Sie können ihre Anregungen noch bis zum 30. September ebenfalls per Mail an die Verwaltung schicken.

Sowohl Anmeldung als auch Ideen an folgende Mail: koenigsbruecker-gestaltung@dresden.de

Infos zur Bürgerwerkstatt werden online gestellt: www.dresden.de/koebrue

Leser-Kommentare

Insgesamt 5 Kommentare

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  1. Dresdner

    Viele Köche verderben den Brei! Bei der Aufzählung der Interessengruppen ist doch schon klar, dass nicht alle Wünsche auch nur annähernd befriedigt werden können! Wozu dann noch ein 3-Stunden-Pseudo-Demokratie-Workshop??? Schon mal nur 3 Stunden, ich lach mich schlapp. Da ist noch nicht mal jeder zu Wort gekommen ... Das wird nur eine weitere Episode im endlos diskutieren! Man muss doch mal ganz klar sagen: die Dresdner haben mit der Kommunalwahl ihre Entscheidungen getroffen. Jetzt, bei der konkreten Umsetzung, hat nur noch die Stadtverwaltung etwas zu sagen! Mitsprache war bei der Wahl. Wenn die Ergebnisse nicht gut sind, gibt es die Quittung bei der nächsten Wahl! Aber doch nicht per Einmischung ins Tagesgeschäft! Da sind sich doch schon die einzelnen Fraktionen uneins! Nur einen Lapsus darf man sich nicht schon wieder leisten: fehlerhafte Genehmigungsverfahren!

  2. Schau an!

    Die Dresdner sollen mitplanen? Wieso gab es dann keinen Bürgerentscheid, welche Variante die Dresdner Bürger wollen? So wird es in jedem Fall eine von GRÜN-Linken Ideologen bestimmte Sparvariante und Staufalle. WIE das Ding dann gebaut wird ist letztlich Banane - es wird sowieso wieder umgebaut, wenn der Verkehr zusammenbricht. Hoffentlich kommt die Kommunalaufsicht in diesem Fall ihrer Aufgabe nach und verbietet den geplanten Missbrauch von Steuergeldern. In ZWEI Jahren sind WAHLEN und dann ist GRÜN-Rot-Dunkelrot GESCHICHTE!

  3. Stefan

    @2: Genau, in 2 Jahren sind Wahlen, das Ziel ist allerdings Anfang 2019 eine gültige Planfeststellung für die Straße zu haben. Dann können danach die Bagger rollen, die Wahl hat dann keinerlei Einfluß mehr auf die Umsetzung der Baumaßnahme.

  4. Jürgen

    @2: Sind Sie Hellseher oder Wahlfälscher?

  5. @4.

    Wahlfälscher! Ich traue nur den Statistiken, Verkehrsprognosen und Wahlen, die ich selbst gefälscht habe.

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