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Dienstag, 26.01.2010

Dresdner führt Deutschlands bestes Weinlokal 2010

Die Sonntagszeitung der FAZ ehrte mit dem Titel die WeinKulturBar in Striesen.

Von Grit Mocci

Ein Weinfanatiker mit Mission: der Rüganer Silvio Nitzsche. Seine WeinKulturBar in der Wittenberger Straße 86 hat dienstags bis sonnabends von 13 bis 23 Uhr geöffnet, 3157917. Foto: Weinkulturbar
Ein Weinfanatiker mit Mission: der Rüganer Silvio Nitzsche. Seine WeinKulturBar in der Wittenberger Straße 86 hat dienstags bis sonnabends von 13 bis 23 Uhr geöffnet, 3157917. Foto: Weinkulturbar

Mit den außergewöhnlichen Dingen des Lebens verhält es sich ja in der Regel so: Man findet sie, ohne dass man gerade nach ihnen suchte. Oder würden Sie als weitgereister Weinliebhaber ausgerechnet im sächsischen Dresden nach Deutschlands bester Weinbar fahnden? Alexander Marguier, Journalist und passionierter Weintrinker mit entsprechend fundierten Kenntnissen einschlägiger Lokalitäten, stieß letzten November im hiesigen Stadtteil Striesen auf einen Ort, den er augenblicklich zum „Weinlokal des Jahres“ kürte, was gestern in der Sonntagszeitung der FAZ zu lesen war.

Ausschlaggebend für diese Form der Anerkennung ist Silvio Nitzsche, einer der besten Sommeliers des Landes, bekennender Weinfanatiker und Patron der WeinKulturBar. Im Oktober 2007 eröffnete er einen vinofeelen Sehnsuchtsort, wie er ihn sich als Gast immer wünschte. Dort arbeitet er täglich an seiner Mission, weingetränkte Glücksmomente zu bescheren. Nitzsche pflegt dabei Tugenden, die im Zusammenspiel die ganz spezielle Aura dieses Genussortes prägen: Spitzengastronomischen Service verbindet er mit Herzlichkeit, ein imponierend sinnliches Weinvokabular mit enzyklopädischem Wissen, das sich in einer 950 Positionen zählenden Weinkarte spiegelt. Obwohl der Erfolg auch ohne FAZ offensichtlich ist – eine Reservierung wird dringend empfohlen -, hat es für den 35-Jährigen nie den Moment gegeben, da er wusste, der Laden funktioniert. „Ein bisschen Skepsis sollte man sich bewahren, denn die Dinge können sich ganz schnell verändern.“ Besser, man strebt jeden Tag aufs Neue danach, das Besondere zu offerieren.