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Dienstag, 25.12.2012

Dresdens Elite-Uni wird zur Großbaustelle

Die TU gehört seit Sommer zu den elf exzellenten Hochschulen Deutschlands. 2013 wird in Räume und Köpfe investiert.

Von Tobias Winzer

An der TU Dresden stehen umfangreiche Bauarbeiten an. Foto: dpa
An der TU Dresden stehen umfangreiche Bauarbeiten an. Foto: dpa

Erst das Vergnügen, dann die Arbeit. Nachdem der Technischen Universität im Sommer der Titel „Exzellenzhochschule“ verliehen wurde, stehen im kommenden Jahr umfangreiche Bauarbeiten am Campus an. Für neue Spitzenforschung, also für mehr Personal und neue Geräte, gibt es in den kommenden fünf Jahren 135 Millionen Euro. Der Freistaat stockt diese Summe mit einem Bauprogramm auf fast 400 Millionen Euro auf.

Am sichtbarsten sind die Veränderungen an der Nöthnitzer Straße. Am südlichen Rand des Uni-Campuses entstehen für zusammen rund 42 Millionen Euro zwei Forschungsgebäude für Elektrotechnik sowie Halbleiter- und Mikrosystemtechnik. Ende 2013 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Ebenfalls in der Nöthnitzer Straße entsteht ab diesem Jahr ein Institutsgebäude für die Physik. Kosten: 23 Millionen Euro. Weitere rund hundert Millionen Euro stehen für etliche Sanierungen bereit. Die größte Einzelinvestition ist aber das neue Rechenzentrum. Herzstück des Hauses an der Nöthnitzer Straße ist ein Hochleistungsrechner. 45 Millionen Euro lässt sich der Freistaat das kosten. Auch hier ist der Baustart für 2013 angesagt.

Das Rathaus tut alles, damit sich die neuen Forscher von Beginn an in der Stadt wohlfühlen. Für den Nachwuchs der Wissenschaftler wird in direkter Nachbarschaft zur TU eine Kita mit 132 Plätzen entstehen. Die Einrichtung in der Uhlandstraße soll Anfang 2014 fertig sein und 2,4 Millionen Euro kosten. Schon im Mai nächsten Jahres wird das Welcome-Center im neuen Zwinger-Forum auf dem Postplatz fertig sein. 250 000 Euro kostet das die Stadt pro Jahr.

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