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Freitag, 06.10.2017

Dresdener Straße in Radeberg dicht

Anderthalb Wochen lang wird schon wieder gebaut. Schuld ist eine Abwasserleitung.

Die Schilder lagen schon ein paar Tage lang bereit – seit Mittwoch sind sie aufgestellt. Die Dresdener Straße wird zwischen Forststraße und Heidestraße voll gesperrt.
Die Schilder lagen schon ein paar Tage lang bereit – seit Mittwoch sind sie aufgestellt. Die Dresdener Straße wird zwischen Forststraße und Heidestraße voll gesperrt.

© thorsten eckert

Radeberg. Pendler und Anwohner stöhnen seit Mitte der Woche: Auf dem Weg durch die Stadt Radeberg gibt es schon wieder die nächste Staufalle. Als ob die vorhandenen zwei Baustellen noch nicht reichen würden.

Und das ziemlich überraschend. Denn selbst die Bewohner rund um die Dresdener Straße im Bereich zwischen Heidestraße und Forststraße waren durchaus überrascht. An den Bushaltestellen haben sie davon gelesen, dass die Staatsstraße 95, die Ortsdurchfahrt schon wieder für anderthalb Wochen gesperrt wird. Voll gesperrt - und der Verkehr auf der wichtigen Durchgangsstraße aus und in Richtung Dresden wird nun über die Heidestraße und die Rathenaustraße umgeleitet. „Schon jetzt staut sich der Verkehr in Radeberg durch die Baustelle auf der Bebelstraße zeitweise kilometerlang – eine weitere Straßensperrung macht das Chaos jetzt sicherlich perfekt“, ist Ronny Luksch, der hier wohnt, überzeugt.

Weil auch die Verantwortlichen im Radeberger Rathaus zusätzliches Stauchaos möglichst vermeiden wollten, „haben wir die Arbeiten samt der Vollsperrung extra in die Herbstferien gelegt“, unterstreicht Stadtsprecher Jürgen Wähnert. Dann seien weniger Berufspendler unterwegs und die Umleitungsfahrten und der Stau einigermaßen annehmbar, so die Hoffnung.

Notwendig sei die Vollsperrung jedenfalls, weil hier nun die neue Abwasserleitung der Heiderandsiedlung am Quantzweg in den Kanal nahe der Forststraße eingebunden werden müsse. Die Kanalarbeiten im Bereich der Siedlung laufen ja schon seit einigen Monaten - und die Leitung verlaufe von der Siedlung kommend unterhalb der Tankstelle neben der Dresdener Straße. „Nun muss das Ganze mit dem bereits liegenden Kanal verbunden werden“, beschreibt Sprecher Jürgen Wähnert die Situation. (SZ/jf)

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