Donnerstag, 13.12.2012
„Dresden Nazifrei" ruft erneut zu Blockaden im Februar auf
Ziviler Ungehorsam gegen Rechts: Das Bündnis will im nächsten Jahr mit aller Macht Naziaufmärsche in Dresden verhindern. Der Aufruf zu den verbotenen Blockaden hat auch prominente Unterstützer.
Die Flyer mit der Aufschrift "13. Februar in Dresden - Nicht lange fackeln Nazis blockieren" gibt es bereits. Foto: Arno Burgi/dpa
Dresden. Das Bündnis „Dresden Nazifrei" will 2013 erneut einen Aufmarsch von Rechtsextremen in Dresden mit Blockaden verhindern. Unter dem Motto „Nicht lange fackeln - Nazis blockieren" startete die Initiative am Donnerstag einen entsprechenden Aufruf für den 13. Februar 2013 - den Jahrestag der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg. „Das ist der Auftakt zur heißen Phase, die Vorbereitungen laufen", sagte Sprecher Silvio Lang. Rund 120 Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen haben den Aufruf bereits unterzeichnet - darunter Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD), die Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth, und Linke-Chefin Katja Kipping.
Das Bündnis rechnet zum 13. Februar mit etwa 1.000 bis 1.500 Rechtsextremen in der sächsischen Landeshauptstadt. „Wir wollen möglichst viele Dresdner mobilisieren", erklärte Lang. Mit einer Kundgebung am 15. Dezember will „Dresden Nazifrei" auf sein Anliegen aufmerksam machen.
Blockaden genehmigter Aufmärsche sind verboten. Die sächsische Justiz ermittelt noch immer gegen Teilnehmer vergangener Demos wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. Befürworter machen dagegen ihr Recht auf Spontandemonstrationen geltend. (dpa)
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Dresden. Das Bündnis „Dresden Nazifrei" will 2013 erneut einen Aufmarsch von Rechtsextremen in Dresden mit Blockaden verhindern. Unter dem Motto „Nicht lange fackeln - Nazis blockieren" startete die Initiative am Donnerstag einen entsprechenden Aufruf für den 13. Februar 2013 - den Jahrestag der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg. „Das ist der Auftakt zur heißen Phase, die Vorbereitungen laufen", sagte Sprecher Silvio Lang. Rund 120 Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen haben den Aufruf bereits unterzeichnet - darunter Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD), die Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth, und Linke-Chefin Katja Kipping. (...)
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http://www.sz-online.de/nachrichten/dresden-nazifrei-ruft-erneut-zu-blockaden-im-februar-auf-2464494.html