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Dienstag, 13.02.2018

Dracula Helau

Beim Rosenmontagsumzug singt ein Untoter und das Rathaus tanzt um die Goldene Gans.

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Einen echt harten Job hatten die Funkenmariechen, die beim Rosenmontagsumzug nur ihre Gardetänze hatten, um sich warm zu halten. Hier zeigt die Funkengarde des Limmritzer Faschingsclubs Bein.
Einen echt harten Job hatten die Funkenmariechen, die beim Rosenmontagsumzug nur ihre Gardetänze hatten, um sich warm zu halten. Hier zeigt die Funkengarde des Limmritzer Faschingsclubs Bein.

© Dietmar Thomas

  • Einen echt harten Job hatten die Funkenmariechen, die beim Rosenmontagsumzug nur ihre Gardetänze hatten, um sich warm zu halten. Hier zeigt die Funkengarde des Limmritzer Faschingsclubs Bein.
    Einen echt harten Job hatten die Funkenmariechen, die beim Rosenmontagsumzug nur ihre Gardetänze hatten, um sich warm zu halten. Hier zeigt die Funkengarde des Limmritzer Faschingsclubs Bein.
  • Für die Jecken der Region ist der Umzug in Döbeln noch einmal ein Höhepunkt der Karnevalssaison. Neben den Limmritzern als Lokalmatadoren reisten auch die Haßlauer, Schrebitzer und Lommatzscher Vereine an.
    Für die Jecken der Region ist der Umzug in Döbeln noch einmal ein Höhepunkt der Karnevalssaison. Neben den Limmritzern als Lokalmatadoren reisten auch die Haßlauer, Schrebitzer und Lommatzscher Vereine an.
  • Jedes Mal dabei: die Stadtwerke und Pfannkuchen. 1000 Stück ließ Döbelns Energieversorger dieses Mal verteilen. Die Gäste beim Rosenmontagsumzug und auch die Akteure griffen gern zu.
    Jedes Mal dabei: die Stadtwerke und Pfannkuchen. 1000 Stück ließ Döbelns Energieversorger dieses Mal verteilen. Die Gäste beim Rosenmontagsumzug und auch die Akteure griffen gern zu.
  • 27 Fahrzeuge fuhren diesmal mit. Darunter aufwendig geschmückte Umzugswagen der Karnevalisten, des Theaters und verschiedener Firmen, aber auch amerikanische Oldtimer und zwei Lanz Bulldog.
    27 Fahrzeuge fuhren diesmal mit. Darunter aufwendig geschmückte Umzugswagen der Karnevalisten, des Theaters und verschiedener Firmen, aber auch amerikanische Oldtimer und zwei Lanz Bulldog.
  • Hmmm, lecker Hirschblut – das soll diese Lebensäußerung von Dracula wohl bedeuten. Von Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer (r.) bekam Berno Ploß zum 60. Geburtstag eine große Flasche des legendären Fruchtweins geschenkt.
    Hmmm, lecker Hirschblut – das soll diese Lebensäußerung von Dracula wohl bedeuten. Von Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer (r.) bekam Berno Ploß zum 60. Geburtstag eine große Flasche des legendären Fruchtweins geschenkt.

Döbeln. Der Untote hatte sich einen grünen Schal um die Schultern gelegt und hüpfte von einem Bein aufs andere, um warm zu bleiben. Berno Ploß, in seiner Freizeit Dracula, hatte ein paar Vampirinnen zum Rosenmontagsumzug mitgebracht. „Wir haben einen Auftritt, deswegen klappern wir hier“, sagte Ramona Reschke, Freizeit-Vampirin. Die Laienschauspieler der Theatergruppe „Loge Nr. 5“ zeigten beim Anfeiern vor dem Rosenmontagsumzug einen Ausschnitt aus dem Musical „Dracula“, das im April Premiere hat. Ploß sang im Duett mit Kristina Starke „der Tod muss kein Ende sein, er ist ein Beginn“. Im wirklichen Leben ist der Döbelner am Rosenmontag 60 Jahre alt geworden und nicht 300, wofür er von Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer auf der Bühne eine Mediumpulle Fruchtwein der Marke Hirschblut überreicht bekam: „Das ist zum Nachfüllen. Damit ihr die Menschlein in Ruhe lasst.“

Das Rathaus ist immer beim Rosenmontagsumzug dabei und diesmal gab es für die Jecken eine Premiere. Zum ersten Mal führten sie ein Tänzchen auf. Vorneweg Franco Hänel, verantwortlich für die städtischen Computer, als Schuster Klaus mit einer Goldenen Gans auf dem Arm. Die Choreographie stammt von Kerstin Kunze, früher Trainerin der Döbelner Dance Company. Darüber hinaus war die Bühne fest in der Hand der Karnevalsvereine. Neben dem Limmritzer Faschingsclub als Lokalmatador brachten die Westewitzer Muldenschiffer und die Haßlauer Karnevalisten ihre Funkengarden mit. Auch die Lommatzscher und Schrebitzer Jecken waren dabei, der Faschingsklub der Wohnungsgenossenschaft Fortschritt und eine Menge Firmen von Stadtwerke bis Oewa – insgesamt mit 27 Fahrzeugen. (DA/jh)