Samstag, 16.02.2013

Die zerfetzten Schuhe

Im Thalia gibt es am Montag die Premiere eines sportlich-politischen Dokumentarfilms. Dabei geht es um eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen zwei kenianischen Marathonläufern, einem ehemaligen Boxer und einem katholischen Pfarrer aus Bitterfeld.

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Isaak Kiplagat Sang vom Stamm der Kalenjin-Nandi, Marathonläufer, der dem Bitterfelder Sportverein angehört.
Isaak Kiplagat Sang vom Stamm der Kalenjin-Nandi, Marathonläufer, der dem Bitterfelder Sportverein angehört.

©PR

Dresden. Es geht um die Freundschaft zwischen vier Männern: Zwei Afrikaner und zwei Deutsche. Die Gegensätze sind groß: Die beiden afrikanischen Marathonläufer kommen aus verfeindeten Ethnien, einer der Ostdeutschen ist Pfarrer (Matthias Weise), der andere Ex-Boxer (Peter Junge). Das sind die Sportsfreunde. Der Dokumentarfilm zeigt in skurrilen und emotionalen Episoden, wie ostdeutsche Provinz auf kenianische Armut trifft. Und er zeigt eine Freundschaft in schweren Zeiten. Die Frage wie man noch helfen kann, wenn die Lebensumstände bereits vergiftet sind, steht im Mittelpunkt der Reise von Peter Junge und Matthias Weise nach Kenia. Die beiden Bitterfelder besuchen ihre Freunde, Paul Muigai Thuo und Isaak Kiplagat Sang, die unter den Folgen des Bürgerkriegs leiden.

Am Montag feiert der Dokumentarfilm „Sportsfreunde“ in Dresden Premiere. Regisseur Knud Vetten sowie die Hauptprotagonisten Paul Muigai Thuo und Isaak Kiplagat Sang werden im „Thalia“ anwesend sein. (szo)

Beginn der Vorstellung ist 20 Uhr. Im Anschluss findet ein Gespräch mit den Protagonisten statt.

Crowdfunding für das Projekt: http://www.visionbakery.com/vision/723

Leser-Kommentare

Insgesamt 1 Kommentar

  1. Günther Sorgalla

    Wo bleibt im oben stehenden Kommentar der Aufruf zur finanziellen Unterstützung des Filmprojektes? Die benötigte Summe muß doch zuschaffen sein. Reihen sich die SZ - Redakteuere bei den unterstützern /Spendern mit ein. Die Zeit drängt. Nur über diesen Weg ist wohl der Weg in die großen Kinos unseres Landes möglich. Geht diese Geschichte doch uns alle an.

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